schoenberg - think MINI:
Suchmaschinen-Optimierung Teil III:
(Offsite/Offpage-Optimierung)
Während bei der Onpage-Optimierung ein wichtiger Faktor in einem guten und themenrelevanten Content liegt, sind es bei der Offpage-Optimierung themenrelevante Links von vertrauenswürdigen Internetseiten. Dabei ist zu beobachten, dass vor allem Soziale Netzwerke an Bedeutung gewinnen. Daher wird auch häufig von Social SEO oder Social Search gesprochen.
Immer häufiger ist auch zu hören, dass die Suchmaschinen sozialer werden. Dabei werden auch die Linkempfehlungen z.B. von Google+ Freunden bewertet. Google+ geht vermutlich davon aus, dass ein empfohlener Link auch für die Freunde des Empfehlenden interessant sein könnten.
Zu beachten ist auch, dass Links sozusagen klassifiziert werden in positive und negative Links, die sich betreffend Suchmaschinenoptimierung entsprechend auswirken können.
Der Linkaufbau kann auch als eine Art Empfehlungsmarketing betrachtet werden. Backlinks können sich nicht nur positiv auf das Ranking auswirken, sondern bringen auch über diesen Link Besucher auf die eigene Webseite.
Analyse und Strategie:
Zu aller erst gilt es zu analysieren, welche Links bereits auf die eigene Seite verweisen und ob es sich dabei um themenrelevante Backlinks handelt. Bei der Suche nach Webseiten auf denen sich Backlinks positiv auswirken würden, müssen Sie sich die Frage stellen, ob über diesen Link Besucher Ihrer gewünschten Zielgruppe auf Ihre Webseite gelangen werden. Zumeist sind dies Webseiten mit ähnlichen Angeboten, die aber nicht direkt in Konkurrenz stehen. Wenn Sie solche Webseiten ausfindig gemacht haben, dann sind nicht nur die Links wichtig, sondern auch die Linktexte. Die Linktexte sollten einerseits unterschiedlich sein und nicht nur die wichtigsten Keywords enthalten.
Möglichkeiten für Backlinks:
- Blog-Kommentare:
Dabei ist natürlich zu beachten, dass es dabei sogenannte „Nofollow-Links“ und „Dofollow-Links“ gibt. Nofollow-Links werden dabei bei den Suchmaschinen nicht als Backlink registriert. Um nicht in Gefahr zu geraten, als Spammer eingeordnet zu werden, sollte bei Blog-Kommentaren auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Einträgen in Blogs mit Nofollow und Dofollow geachtet werden.
- Social Bookmarks und soziale Netzwerke:
Die Idee von Social Bookmarks liegt im Setzen von Lesezeichen, damit man diese Webseiten zu einem späteren Zeitpunkt wiederfinden kann. Obwohl diese Bookmarks bei weitem nicht mehr die positiven Auswirkungen haben, wie vor einigen Jahren, kann sich die Nutzung trotzdem lohnen.
- Einträge in Branchenbücher und Websitekatalogen:
Solche Webverzeichnisse sind eine Art Online-Firmenverzeichnis. In den meisten Branchenbüchern und Websitekatalogen können Sie Ihre Webseite kostenlos eintragen. Damit können Sie relativ schnell eine große Anzahl von themenrelevanten Links erhalten. Bei zahlreichen Websitekatalogen müssen Sie eine Registrierung vornehmen. Bei der Eintragung sollte vor allem auf eine treffend ausgewählte Kategorie geachtet werden.
- DMOZ:
Dieses ist eines der größten von Menschen gepflegten Webverzeichnisse im Internet und ist thematisch (über 1.000.000 Kategorien) und regional nach Ländern in über 60 Sprachen strukturiert. Da der Eintrag kostenlos ist, ist diese Eintragung unbedingt zu empfehlen.
- Spendenlinks:
Diese sind Links, die gekauft werden können. Dabei können Sie durch Spenden von Beiträgen im Gegenzug einen Link erhalten. Sie sollten vorher aber ausreichend nach guten Portalen recherchieren (z.B. nach Pagerank, usw.), wo sich ein Link für lohnen kann.
- Linktausch:
Grundsätzlich ist es natürlich besser einen Backlink zu erhalten, ohne auf der eigenen Seite einen Gegenlink einfügen zu müssen. Auch sollten dabei die Hinweise in der Webmaster-Tools-Hilfe von Google berücksichtigt werden.
- Reviews:
Bei einem Review wird über ein Produkt oder eine Dienstleistung Ihres Unternehmens ein Erfahrungsbericht erstellt. Sie können z.B. einen Blogger anbieten, dass er für das Erstellen eines solchen Reviews Ihr Produkt anschließend behalten darf.
- gesponserte Artikel:
Dabei können Sie Blogger dafür bezahlen, damit diese einen Bericht verfassen, den Sie aufgrund der Bezahlung ein wenig beeinflussen können. Natürlich sollte auch da darauf geachtet werden, dass sich auf dem betreffenden Blog auch Ihre gewünschte Leserschaft befindet.
- Gastbeiträge:
Dabei können Sie als Gastautor einen eigenen Blogartikel auf einem Blog eines anderen Bloggers veröffentlichen. Wenn Sie diese Gelegenheit als Gastautor bekommen, sollten Sie diese unbedingt nutzen. Natürlich sollte es ein themenrelevanter Beitrag mit echtem Mehrwert für die Leser sein.
FAZIT:
Das Hauptziel besteht im Aufbau von themenrelevanten Links von vertrauenswürdigen Webseiten, bei denen auch die Linktexte optimiert sind.
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Suchmaschinen-Optimierung Teil II:
(Onsite/Onpage-Optimierung)
Wie in Suchmaschinenoptimierung Teil I bereits angesprochen, gibt es grundsätzlich zwei Bereiche der Suchmaschinenoptimierung.
Und zwar die Onpage-Optimierung (auch Onsite genannt) und die Offpage-Optimierung (auch als Offsite bezeichnet).
In diesem Teil II geht es speziell um die Onpage-Optimierung.
Grundlagen:
Noch bevor man den Content der Webseite themenrelevant an die Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe ausrichtet, sollten einige technische Kriterien der Webseite überprüft werden. Dazu zählt als erstes die HTML-Struktur und die Formatierung. Eine richtige HTML-Formatierung erleichtert Suchmaschinen das Auslesen des Contents. Dazu gehört auch, dass sich im HTML-Text keine Validierungsfehler befinden.
Diese sogenannten Validierungsfehler können Sie unter dem Link http://validator.w3.org/ überprüfen. Dazu geben Sie einfach die Url Ihrer Webseite ein und klicken dann auf „Check“. Ein fehlerfreier HTML-Code stellt sicher, dass Crawler den Webseiteninhalt korrekt auslesen können. Weiters ist das Verhältnis von Inhalt und Quellcode maßgeblich. Dieses Verhältnis können Sie mit dem Tool unter hier klicken ermitteln. Mehrere SEO-Experten empfehlen einen optimalen Wert von ungefähr 42%.
Außerdem sollten folgende Kriterien beachtet werden:
- Title:
Der Titel wird zumeist bei den Google Suchergebnissen als Überschrift verwendet. Der Titel fällt somit dem Suchenden als erstes ins Auge und entscheidet oftmals darüber, ob der Besucher auf Ihren Webseitenlink klickt oder nicht. Dieser sollte zwischen 60 und 70 Zeichen sein. Optimal ist es, wenn der Titel auch ein Top-Keyword enthält.
- aussagekräftige URLs:
Die verwendete URL sollte nach Möglichkeit kurz, einprägsam und aussagekräftig sein, damit sich Besucher diese URL einfach merken können. Dies gilt aber auch für die Unterseiten. Für Unterseiten sollten nicht Links wie www.url.de/?page_id=20, usw. verwendet werden, sondern zum Beispiel www.url.de/seo-onpage-optimierung. Dazu ist es in WordPress wichtig, die richtigen Einstellungen dafür zu wählen und zwar unter den sogenannten Permalinks (sollten Namen bzw. Artikelname enthalten).
- bei Bildern aussagekräftiges Alt-Attribut und Dateiname:
Durch die Verwendung von Bildern können z.B. Inhalte einprägsamer dargestellt werden. Wichtig dabei ist aber auch, dass diese auch relevante Informationen für Suchmaschinen enthalten, da Crawler keine Fotos entschlüsseln können und keine grafischen Inhalte sehen. Dabei sollte das Alt-Attribut eine Bildbeschreibung und wenn möglich und sinnvoll auch ein Top-Keyword enthalten. Das gleiche gilt auch für den Dateinamen der Bilder. Auch dieser sollte einen treffenden, genau beschreibenden und SEO-freundlichen Dateinamen haben.
- Sitemap:
eine XML-Sitemap ist eine Auflistung aller Seiten und Unterseiten einer Webseite. Diese sollen dazu dienen, dass Bots und Crawler die Struktur Ihrer Webseite schneller erkennen können. Selbst von der Suchmaschine Google wird das Hochladen einer XML-Sitemap unter hier klicken empfohlen. Eine solche XML-Sitemap können Sie auch mit dem kostenlosen Sitemap-Generator unter hier downloaden erstellen.
- Domain Alter:
Das Domain-Alter kann zwar nicht beeinflusst werden, spielt aber trotzdem eine maßgebliche Rolle. Vor allem neue Seiten müssen sich diesbezüglich erst den nötigen Trust (Vertrauen) aufbauen. Daher kann es sich unter Umständen auch lohnen, eine bereits ältere Domain zu kaufen bzw. zu übernehmen.
- interne Verlinkung:
Dazu zählen Links, die nicht auf fremde Webseiten, sondern auf eigene Unterseiten verweisen. Denn genauso wie Backlinks bezüglich Offpage-Optimierung wichtig sind, können intern verlinkte Linkseiten ebenfalls an Wichtigkeit gewinnen und wird von Google als ein Indiz für eine höhere Relevanz gedeutet.
FAZIT:
Außerdem gehören zu einer optimierten Website noch Kriterien, wie Websiteaufbau, Themenrelevanz, HTML-Content-Verhältnis, Usability, intuitive Navigation, usw. Diese Faktoren können Sie in weiteren Teilen dieser Ebooks nachlesen.
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Suchmaschinen-Optimierung (SEO) Teil I:
Allgemeines:
Suchmaschinenoptimierung wird auch oft kurz als SEO bezeichnet. SEO kommt vom Englischen „search engine optimization“. SEO bezeichnet Maßnahmen, die den Zweck haben, dass Webseiten im organischen Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen gelistet werden. Dabei ist SEO ein Teilbereich von Suchmaschinenmarketing (kurz SEM von engl. „search engine marketing“).
OnPage- und OffPage-Optimierung:
Es gibt grundsätzlich 2 Bereiche der Suchmaschinenoptimierung und zwar die OnPage-Optimierung und die OffPage-Optimierung. Bei der OnPage-Optimierung wird z.B. die eigene Webseite durch Anpassung des Contents oder des HTML-Textes optimiert. Hingegen bei der OffPage-Optimierung wird Einfluss auf andere Webseiten ausgeübt, z.B. Backlinks, Pressemeldungen, usw.
OnPage-Optimierung:
Dazu gehört die Optimierung des Seiteninhalts (auch Content genannt), Überschriften (z.B. in H1), Formatierungen, usw. Es können aber auch technische Details notwendig sein, wie z.B. Header, Tags oder die Linkstruktur der Webseite. Angeblich werden die ursprünglich für Suchmaschinen ausgelegten Meta-Tag-Daten (z.B. Meta-Tag Keyword, Meta-Tag Description, usw.) von Google inzwischen nicht mehr berücksichtigt. Trotzdem sollten diese noch korrekt bezeichnet werden. Ein wichtiger Schritt bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Ermittlung der gewünschten Keywords (Suchbegriffe). Zumeist wird eine Webseite für 1 bis 3 Keywords optimiert. Eine Webseite kann aber auch in mehrere Einzelseiten aufgeteilt werden. Dann gibt es Haupt- und Neben-Keywords. Diese Keywords werden dann entsprechend in den Content eingebunden. Häufig handelt es sich bei suchmaschinenoptimierten Seiten auch um sogenannte Landing Pages. Im SEO gibt es implizite Regeln, da die bekannten Suchmaschinenanbieter deren Kriterien für das Ranking in der Regel nicht bekannt geben.
OffPage-Optimierung:
Diese umfasst die Methoden der Suchmaschinenoptimierung außerhalb der Webseite, die optimiert werden soll. Bei den sogenannten Backlinks spielt auch die Qualität eine sehr große Rolle. Backlinks sind wichtig, um die Webseite in bestimmten thematischen Bereichen besser zu positionieren. Dafür gibt es auch sogenannte Link Research Tools. Diese ermitteln die geeignetsten Unterseiten einer Domain. Dann spielt auch die Gestaltung des Linktextes eine wichtige Rolle. Auch Erwähnungen in Social Media Plattformen in Form von „Likes“, „Gefällt mir“ können sich positiv bezüglich SEO auswirken.
einige (angenommene) SEO-Regeln:
- Keyword in der URL verwenden
- Keyword in der H1-Überschrift
- Keyword im Alt-Attribut eines Bildes
- Keyword als Dateiname eines Artikelbildes
- Keyword ungefähr zweimal oder mehr im eigentlichen Text. Idealerweise am Anfang.
- Keyword mindestens einmal fett oder kursiv
Inhaltliche / textliche SEO Maßnahmen:
- Beschreibung für die einzelnen Seiten
– Definition der Überschriften H1 – H6
- Blog
- RSS Feed
- Kategorien
- Verlinkung aller Seiten bzw. Blogartikel zueinander
- Keyword-Dichte und Verteilung
Technische SEO Maßnahmen:
- URL (Domain-Name)
– Meta-Angaben (Description, Keywords, Autor, Robots-Einstellungen „index-follow“)
- Google Tools (Webmaster Code, Analytics-Code)
Hinweis:
Genauere Informationen dazu in Teil II bis Teil IV.
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Startup:
Allgemeines:
Als Startup wird ein junges Unternehmen bezeichnet, hinter dieser eine innovative Geschäftsidee steckt und das auf schnelles Wachstum ausgerichtet ist.
Dabei ist es oftmals das Ziel der Gründer und Investoren, das Unternehmen nach wenigen Jahren durch Beteiligung oder Übernahme zu verkaufen oder an die Börse zu gehen.
Daher fallen zum Beispiel Handwerkswerkbetriebe, Freiberufler und sogenannte Copycat-Unternehmen (sind Unternehmen die eine Geschäftsidee Kopieren) zumeist nicht in diese Kategorie, da hierbei zumeist die innovative Geschäftsidee fehlt oder kein schnelles Wachstum angestrebt wird.
Dies begründet auch, dass in der Praxis die meisten Startups aus dem Technologiesektor, wie Nanotechnologie, Luftfahrttechnik, sowie aus dem Internetbereich, wie E-Commerce, usw. stammen.
Zu den bekanntesten Startups zählen zum Beispiel Internet-Dienste wie Google, Facebook oder Twitter oder im deutschsprachigen Raum XING, StepStone, usw.
die Gründer:
Oftmals stammen die Gründer von Startups auch aus den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik. Viele davon sind auch im Rahmen ihres Studiums auf ihre Geschäftsideen gestoßen. Auch sind die Gründer von Startups zumeist verhältnismäßig jung. Zu den Beweggründen zählen oft der Wunsch nach Autonomie, finanzielle Unabhängigkeit und das Bedürfnis etwas Neues aufzubauen.
Anforderungen an Gründer:
- viel arbeiten und Verantwortung übernehmen
- optimistisch sein und an den Erfolg glauben
- hohes Selbstvertrauen
- risikobereit
- wird von Rückschlägen nicht entmutigt
- motiviert und begeisterungsfähig
- schnelle Auffassungsgabe
- muss aus eigenen Fehlern lernen können
die Finanzierung:
Diese erfolgt zumeist in mehreren Finanzierungsstufen. Anfangs wird die Idee zumeist aus eigenen Taschen finanziert, sowie Unterstützung aus dem Bekanntenbereich.
Danach kommt die Seed-Runde (erste formale Finanzierungsstufe durch private Investoren wie, Business Angels). Damit können die Gründer zum Beispiel Prototypen erstellen, Marktanalysen durchführen, usw.
Danach sind zumeist höhere Investitionen von Venture Capital-Gesellschaften notwendig, damit das bzw. die Produkte bis zur Marktreife entwickelt werden können.
Wenn alles nach Plan läuft, dann kommt es typischerweise nach wenigen Jahren zum sogenannten Exit. Dabei wird das Unternehmen entweder veräußert zum Beispiel durch einen Börsengang oder durch einen Verkauf.
die Risiken:
Aufgrund der zahlreichen Risiken beträgt die Erfolgsquote nur ungefähr 10 Prozent. Das heißt, von zehn Startups überleben nur ein bis zwei und ungefähr einem Startup gelingt das erhoffte Wachstum.
Hauptgründe für das Scheitern:
- Produkt wird vom Markt nicht angenommen (nicht gekauft)
- aufgebrauchtes Kapital
- Probleme im Gründer-Team
- stärkere Wettbewerber
Bessere Chancen ergeben sich laut Studien bei sogenannten Lean-Startups.
Förderungen:
Förderungen gibt es sowohl aus dem Öffentlichen als auch aus dem privaten Bereich.
- Inkubatoren: Diese Gründerzentren unterstützen Startups mittels verschiedener wie z.B. nachfolgend angeführter Dienstleistungen.
- Kontakte zu Investoren
- Rechtsberatung
- Coaching und Seminare
- Accelerator: diese haben im Unterschied zu Inkubatoren ein zeitlich gestrafftes Programm (maximal ein halbes Jahr) und werden zumeist von Startups in Anspruch genommen, die sich am Anfang befinden. Im Anschluss liegt die Zielsetzung darin, dass Investoren gefunden werden.
LEAN Startup:
Dieses Grundprinzip stammt vorwiegend vom amerikanischen Investor Steve Blank und Eric Ries, der ein Buch dazu veröffentlicht hat.
- Grundprinzip:
dabei wird jede Idee als unbewiesene Hypothese betrachtet, die sich entweder bestätigt oder aufgrund einer Widerlegung durch eine neue ersetzt werden muss. Die Überprüfung soll dabei möglichst schnell und kostengünstig durchgeführt werden.
-Vorteile:
Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass verhindert wird, dass Geld in Produkte investiert wird, die anschließend vom Markt nicht angenommen werden. Das heißt, dass die Produkte entweder nicht gekauft werden, bzw. Kunden nicht bereit sind Geld für die betreffenden Produkte oder Dienstleistungen auszugeben.
FAZIT:
Obwohl die Erfolgsquote von Startups nur bei ungefähr 10% liegt, zählen diese aufgrund neuer Technologien zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor.
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Splittest:
Allgemeines:
Splittests sind beinahe identisch mit sogenannten A/B-Tests und bezeichnen eine Testmethode für Werbetestzwecke. Dabei wird zum Beispiel von einer Verkaufsseite oder einer Landing Page eine geringfügig geänderte Version erstellt. Anschließend wird die Hälfte der Besucher auf die Originalseite geleitet und die andere Hälfte auf die geringfügig geänderte Version. Anschließend wird ausgewertet, welche Version die bessere Konversionsrate (Produktverkäufe, Newsletter-Anmeldungen, ..) hat. Die erfolgreichere Seite wird dann dauerhaft verwendet, bzw. es wird der Splittest weitergeführt. Damit die Ergebnisse auch aussagekräftig sind, müssen genügend Besucher die entsprechenden zwei Seiten besuchen. Mit diesem Testverfahren können aber auch Werbemittel, wie z.B. Werbebanner, usw. getestet werden.
Bei Splittests ergibt es sich oftmals, dass bereits kleine Änderungen im Design und Aufbau einer Webseite zu großen Unterschieden und Steigerungen der Konversionsrate führen können. Damit können Verbesserungen nicht auf dem subjektiven Geschmack beruhend, sondern anhand objektiver Zahlen durchgeführt werden.
Welche Änderungen können getestet werden:
- Überschrift und Produktbeschreibung: Call-To-Action optimieren, ..
- Länge, Anzahl und Art der auszufüllenden Felder: z.B. Namensfeld entfernen, ..
- Design, Layout: andere Aufteilung
- Preise oder Rabatte: Preise verändern, Verknappung mit Rabatten, ..
- Bilder, Grafiken, Videos: besser erklären und präsentieren
- Textlänge: zu viel oder zu wenig Text
Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- die zu testenden Elemente austauschen:
Dabei werden durch ein in der Webseite eingefügtes Script oder z.B. installiertes WordPress-Plugin bestimmte Elemente z.B. Kaufbutton, .. ausgetauscht
- es wird auf eine andere Seite umgeleitet:
wenn größere Änderungen in der geänderten Version getestet werden, dann lässt sich dies durch Austauschen von Elementen nicht mehr durchführen und die Besucher müssen dann auf eine andere Webseite umgeleitet werden.
festzulegende Ziele:
Als nächstes müssen die Ziele festgelegt werden, anhand dieser der Erfolg beurteilt wird. Ziele können z.B. Anzahl der Produktverkäufe, Eintragungen in den Newsletter, Verweildauer, … sein.
Empfehlungen:
- die beiden Seiten immer gleichzeitig (nicht nacheinander) Testen
- genügend Besucher: Damit die Ergebnisse statistisch signifikant und aussagekräftig sind, müssen genügend Besucher auf die beiden Seiten geleitet worden sein.
- Stammkunden sollten nicht verwirrt werden: der Splittest sollte vor allem bei neuen Besuchern durchgeführt werden. Auf Seiten, die vorwiegend von wiederkehrenden Besuchern und Stammkunden aufgesucht werden, ist vor allem dann, wenn größere Designänderungen eingefügt werden, von einem Splittest abzuraten, da diese die Stammkunden eher verwirren würden.
- auf allen Seiten das gleiche Design: wenn auf einer getesteten Variante ein anderes Design oder Layout mit z.B. anderen Farben verwendet wird, sollten auch die Folgeseiten dazu passen, ansonsten werden die Besucher ebenfalls verwirrt
- auch nicht zu lange Testen: wenn eine Seite signifikant schlechtere Ergebnisse erzielt, dann sollte diese Seite auch so bald die Ergebnisse genügend Aussagekraft besitzen, entfernt werden.
FAZIT:
Auch hier gilt: TESTEN, TESTEN und TESTEN
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