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Blockchain-Technology

Allgemeines:

Als „Blockchain“ wird eine dezentrale Datenbank bezeichnet, in der sich alle Transaktionsdatensätze befinden, die bei jeder weiteren Transaktion chronologisch hinzugefügt werden. Da diese symbolhaft mit einer Kette vergleichbar ist, wird diese übersetzt auch als „Blockkette“ bezeichnet.

„Blockchain“ vereinfacht:

Es stellt daher eine Art öffentliches, digitales Register dar, dass nicht zentral, sondern dezentral durch die Gruppe aller Teilnehmer sozusagen verwaltet und erweitert wird. Änderungen von einzelnen Teilnehmern z.B. Transaktionen (Hinzufügen von Datensätzen) müssen zuerst von genügend weiteren Teilnehmern geprüft und bestätigt werden.

eine weitläufig bekannte Anwendung: “Bitcoin”

Bekannt wurde die Blockchain-Technology vor allem durch das weltweit verwendbare dezentrale Zahlungssystem Bitcoin (Kryptowährung), dass auf einem ca. Ende 2008 vorgestellten Konzept von Satoshi Nakamoto (ist ein Pseudonym) basiert.

Blockchain übersetzt bedeutet Blockkette

Weitere mögliche Anwendungsbereiche:

Aber nicht nur Zahlungssysteme lassen sich damit umsetzen, sondern es können auch z.B. Programmcode mit den Daten über die Transaktion verbunden werden.

Damit können auch sogenannte „Smart Contracts“ (Wenn-Dann-Bedingungen) eingebunden werden, die je nach Anwendungsfall auch das Vorliegen von bestimmten Bedingungen prüfen und danach automatisch bestimmte Handlungen auslösen können.

Diese können z.B. zur Umsetzung von Kopierschutz-Mechanismen, Nutzungsberechtigungen nach Zahlungseingang, usw. genutzt werden.

Mögliche Vorteile/Chancen:

- Ausführungsgeschwindigkeit: evtl. schnellere Transaktionen möglich

- Kostenreduzierung: eventuelle Einsparungspotenziale vorhanden

- Irreversibilität von Transaktionen: Transaktionen können grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden und sind evtl. transparenter, jedoch sind Vertraulichkeit von Informationen zu berücksichtigen

- Chancen für neue unternehmerische Aufgabenbereiche z.B. FinTech-Unternehmen, usw.

Mögliche Nachteile/Risiken:

- Sicherheit und Legitimation (Berechtigung, Rechtfertigung): die Blockchain-Technology wird zwar als fälschungs- und manipulationsresistent eingestuft, was aber auch von zahlreichen Experten in Frage gestellt wird.

- dezentrale Autorität: staatliche Prozesse, Gesetze, Abläufe, usw. können in Bezug auf z.B. Zahlungssysteme auch eine Schutzfunktion für die Wahrung von Rechten einzelner Teilnehmer darstellen

- Skalierbarkeit: für die Umsetzung im Massengeschäft könnten je nach Anwendungsbereich noch zahlreiche Lösungen und Entwicklungen für derzeit noch bestehende Probleme, Schwierigkeiten (große Datenmengen, usw.), Risikominimierung, usw. erforderlich sein

- bestehende und evtl. auch künftige diesbezügliche Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, usw. sind zu beachten

– derzeit noch sehr unklare und sehr unterschiedliche Einschätzungen von Experten bezüglich möglicher Chancen und Risiken (evtl. auch noch nicht ausreichend bekannter Risiken)

Mögliche Anwendungsbereiche:

- Dezentralisierte Cloud-Speicher

- Smart-Contracts: sind Verträge, die aufgrund definierter Bedingungen automatisch bestimmte festgelegte Handlungen auslösen können

- Elektronische Wahlen: zu den notwendigen Voraussetzungen zählen Sicherheitsmaßnahmen, Datenschutz, …

FAZIT:

bei der Entwicklung von neuen Anwendungen bzw. Lösungsmöglichkeiten in Bezug auf die Blockchain-Technology, können sich möglicherweise viele neue interessante Aufgabenbereiche ergeben. Bezüglich der Nutzung z.B. Transaktionen (Geldüberweisungen, ..), usw. ist eine Beratung durch unabhängige Experten, zuständige Stellen, usw. möglicherweise dringend anzuraten.

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Internet of Things .. IoT

Allgemeines:

Ins Deutsche übersetzt bedeutet „Internet of Things“ so viel wie „Internet der Dinge“ und wird oftmals abgekürzt mit „IoT“. Ein wichtiges Ziel stellt dabei die Erstellung von „intelligenten Gegenständen“ dar, also ein Informationsaustausch zwischen der realen und virtuellen Welt.

Diese sollen dabei den Menschen in vielen Anwendungsbereichen unterstützen und dies möglichst ohne Ablenkung der Benutzer bzw. Anwender. Dies erfordert auch, dass diese „intelligenten Gegenstände“ auch äußere Bedingungen oder Umstände erkennen und darauf entsprechend reagieren können.

wesentliche Merkmale:

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Datenaustausch (Kommunikation) zwischen Maschinen in der Regel mikroprozessorgesteuert über ein digitales Netz.

Für das Erfassen von Informationen über die Umgebung, sowie sonstiger Bedingungen können Computer, Sensoren, Maschinen, usw. eingesetzt werden. Diese damit erfassten Informationen bzw. Daten sollten dabei einerseits der Auswertung und der entsprechenden Weiterverarbeitung dienen.

Bei Anwendungen im Privatbereich spielt dabei auch das SmartPhone bezüglich Steuerung, Darstellung von ausgewerteten Ergebnissen, usw. eine große Rolle.

mögliche Anwendungsbereiche:

- Smart-Home (Hausautomation):

Dazu zählen Anwendungen im Haushaltsbereich (Wohnung, Haus, usw.). Dies können z.B. intelligente Elemente für die Heizung, Rolläden, Beleuchtungen, Rauchmelder, Überwachungsanlagen (Temperatur, ..), Einbruchsschutz, usw. sein. Neben den vorgesehenen Aufgaben können diese sich auch positiv in Bezug auf Kostenkontrolle und nachhaltigerem Umgang mit der Energieversorgung auswirken.

- E-Health (Healthcare):

Diese umfassen Gegenstände im Bereich der gesundheitlichen Überwachung. Diese können z.B. der Überwachung der Pulsfrequenz, Blutdruck, usw. dienen und könnten im Bedarfsfall auch entsprechend reagieren, z.B. Informationen automatisch weiterleiten (z.B. lebensbedrohliche Situationen an Arzt oder Notdienst melden, ..). Auch sogenannte „Wearables“ lassen sich oftmals in diesen Bereich einordnen.

- Autos (Automotive/Transportation):

Dazu zählen z.B. selbstfahrende Autos, Assistenzsysteme beim Einparken, in kritischen Situationen Bremsen oder Ausweichen, die sich positiv in Bezug auf Komfort und Sicherheit auswirken sollten.

- Produktion (Industrial Automation):

Dies spielt auch im sogenannten „Industrie 4.0“ eine wesentliche Rolle. Dazu zählen z.B. Steuerung und Überwachung von Fertigungsstraßen, flexibler Robotik, 3D-Druck, usw. um Produktionsabläufe weiter optimieren zu können.

Entwicklung und Umsetzung:

Einfache Anwendungen lassen sich auch selbst z.B. mit einem Raspberry Pi (annähernd kreditkartengroßer Einplatinen-Computer) umsetzen. Vereinfachte Beispiele können Sie unter dem Link http://schoenberg.co.at/blog-software/category/raspberry-pi/ ansehen.

Als Betriebssystem können z.B. angepasste Linuxversionen (z.B. Raspbian, …) verwendet werden. Als Programmiersprache wird oftmals „PYTHON“ verwendet. Außerdem gibt es dafür viele Zusatzteile, wie z.B. Sensoren, Kameramodule, usw. mit denen sich einfache Projekte umsetzen lassen.

FAZIT:

Es sind zwar noch Weiterentwicklungen bzw. Überlegungen in Bezug auf Technologie, Datenschutz, Sicherheitsmaßnahmen, Energieverbrauch, Standardisierung von Komponenten und Diensten, Kostenminimierung, usw. notwendig, was sich aber aus der Sicht der Benutzer bzw. Anwender in den Bereichen Komfort, Sicherheit, Optimierung von Produktionsabläufen, Kostenkontrolle und Energieversorgung sehr positiv auswirken kann.

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LEAN Thinking

Allgemeines:

Zwischen „Lean Thinking“ und „Lean Startup“ gibt es zwar Unterschiede, im Wesentlichen ist „Lean Thinking“ nicht zwangsläufig auf Startups beschränkt, sondern die zugrunde liegenden Prinzipien lassen sich auch in vielen anderen Unternehmen, Projekten, usw. umsetzen und anwenden.

die Hauptziele von „Lean Thinking“:

- Fokussierung auf die Schaffung von Werten (Value) für die festgelegte Zielgruppe bzw. den Kunden

– in höherer Qualität (kontinuierliches Bestreben nach dem perfekten Ergebnis => laufendes Verbessern)

- Ballast weglassen bzw. entfernen

die 5 Prinzipien für Unternehmen:

zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass der Kunde (sowie auch die Produkte, Dienstleistungen, Features, ..) immer im Mittelpunkt steht.

- Kunden und deren Mehrwerte identifizieren (Value): dazu muss ermittelt werden, welche Aktivitäten, Aufwände und auch welche Kosten einen Mehrwert für den Kunden ergeben und welche Aktivitäten aus dieser Kundenperspektive evtl. überflüssig sind und daher weggelassen werden können. Dabei spielt aber auch eine wesentliche Rolle, ob der Kunde auch bereit ist für diesen Mehrwert bzw. Nutzen zu zahlen.

- Wertstrom identifizieren (Value Stream): dabei werden im gesamten Unternehmensablauf jene Bereiche ermittelt, die auch für den Mehrwert für Kunden (Produkte, Dienstleistungen, usw.) verantwortlich sind, also WIE und WO im Unternehmen diese Mehrwerte entstehen.

- Fluss (Flow) erzeugen (wertsteigernde Aktivitäten) und dabei jegliche Verschwendung (z.B. Unterbrechungen, Wartezeiten, verschwendete Ressourcen, ..) vermeiden bzw. entfernen:

- für Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen (Pull): dabei geht es darum den Kunden bzw. die Zielgruppe möglichst genau zu kennen (Bedürfnisse, Wünsche, Interessen, Probleme, usw.) und auf diese Bedürfnisse einzugehen

- Perfektion anstreben: Perfection => laufendes Verbessern

Das angestrebte Endziel ist, dass jede Aktivität, Kosten und auch alle Ressourcen zu einem Mehrwert für Kunden führen. Um diesen Endziel näherzukommen müssen die 5 Prinzipien zyklisch (immer wieder) durchlaufen werden.

die 5 Prinzipien in Bezug auf PROJEKTE:

- Werte für das Projekt ermitteln bzw. festlegen (Value): Dafür muss das jeweilige Projekt in einzelne kleinere Teilbereiche unterteilt werden. Danach kann wiederum ermittelt werden, welche Projektbereiche einen Mehrwert für Kunden bzw. Unternehmen darstellen und welche nicht (daher vermieden bzw. weggelassen werden sollten).

- Wertstrom des Projektes identifizieren (Value Stream): Welche Unternehmenseinheiten bzw. externe Dienstleister sind für den Mehrwert maßgeblich und unverzichtbar.

- Fluss (Flow) erzeugen und Ballast abwerfen (Verschwendung): wichtig ist dabei vorallem, dass sich die Ergebnisse aufgrund der durchgeführten 5 Prinzipien auch messen und bewerten lassen. Auch ein möglichst effizientes Einsetzen der jeweiligen Arbeitsaufwendungen ist hierfür erforderlich.

- Projektablauf auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmt (Pull):

- nach Perfektion streben (Perfection): auch steht ein selbständig und eigenverantwortliches Arbeiten der Teammitglieder im Vordergrund und nicht ein zentrales Delegieren. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass aus Fehlern, usw. in der Vergangenheit Schlussfolgerungen für eine Verbesserung gezogen werden können.

zusammengefasst bedeutet „Lean Thinking“:

- Werte erzeugen: die Voraussetzungen für eine Aktivität müssen entweder durch die Erreichung der Projektergebnisse, Verringerung oder Vermeidung eines Risikos oder die Nutzung von Projektchancen begründbar sein.

- Ballast vermeiden: dazu zählen z.B. unnötige Anforderungen, Engpässe, Multitasking, Unterbrechungen, Wartezeiten, ineffiziente Meetings, fehlende Entscheidungen, unklare Priorisierungen

- Qualität erhöhen: dies kann durch Qualitätsmanagement-Maßnahmen, umfangreiche Dokumentationen, Flexibilität für Anpassungen und einfache Wartbarkeit (bei Produkten oder Software) erreicht werden, sowie einer laufend angestrebten Verbesserung

- aus Fehlern lernen: dafür sind zumeist Diskussionen über Erfolge und Misserfolge, Analysen, usw. notwendig

- Eigenverantwortung stärken: im Gegensatz zum Delegieren kann eigenverantwortliches Arbeiten auch die Motivation deutlich steigern

- Commitment: um Missverständnisse, notwendige Nacharbeiten, usw. aufgrund noch nicht vollständig abgeklärter Projektdetails vermeiden zu können, müssen Projektergebnisse genau definiert werden

- Schnell liefern: dies bedeutet, dass durch eine klare Zielabstimmung die Umsetzungszyklen kurz sein sollten.

- als gesamtes Projekt optimieren: dazu zählt, dass Lösungsansätze für die Optimierung nicht z.B. für einzelne Teilschritte ausgearbeitet werden, sondern zu einer Verbesserungen des gesamten Projektes, bzw. Unternehmens führen müssen

FAZIT:

Im Gegensatz zum „Lean Startup“ können die Prinzipien von „Lean Thinking“ auch für zahlreiche andere Unternehmen, usw. angewendet bzw. umgesetzt werden. Bei entsprechender Umsetzung sind evtl. die Bereiche, die den Mehrwert für Kunden bewirken bzw. auch nicht, oftmals nicht so einfach zu ermitteln, wie es auf den ersten Blick erscheint.

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Bootstrapping

Allgemeines:

Bootstrapping bedeutet im Wesentlichen, dass die Gründung des Unternehmens, sowie auch die weitere Entwicklung von Projekten, Investitionen usw. ausschließlich mit eigenem Geld und daher auch ohne Fremdkapital umgesetzt werden. Dies kann einerseits Vorteile bringen, aber birgt natürlich auch bestimmte Risiken und daher auch mögliche Nachteile. Daher ist es zumeist vom jeweiligen Unternehmen individuell zu beurteilen, ob eine Bootstrapping-Strategie vorteilhaft und daher ratsam sein könnte oder nicht. Ursprünglich kommt diese aus dem englisch stammende Bezeichnung „Bootstrapping“ aus dem Bereich „Selbsthilfe“ und bedeutete so viel wie: etwas aus eigener Kraft ohne fremde Unterstützung schaffen bzw. dieses zu versuchen.

Voraussetzungen:

Wie obig schon erwähnt, sind aber bestimmte Voraussetzungen dafür nötig, ohne die eine Bootstrapping Strategie möglicherweise auch abzuraten wäre.

- eigenes Geld: es kommt dabei nicht auf die Summe an, sondern darauf, ob die Gründung des Unternehmens, die Entwicklung der Produkte und/oder Dienstleistungen bis hin zu einer ersten verkaufsfertigen Version, sowie auch die anfänglichen Kosten für die notwendigen Marketingmaßnahmen damit getragen werden können. Dabei müssen auch Kosten z.B. für die Miete, Versicherungen, Steuern, Krankenversicherungen, usw. berücksichtigt werden.

- Fokus auf rasche Umsätze: dabei ist es zumeist notwendig, dass möglichst schnell ein Umsatz erzielt werden kann. Geschäftsmodelle für die eine längere Entwicklungszeit erforderlich ist bzw. im Marketing ein intensiverer Überzeugungsaufwand notwendig ist, sind mit Bootstrapping zumeist deutlich schwieriger umzusetzen. Es wird aber auch teilweise praktiziert, dass sich Gründer vorübergehend mit z.B. kleineren Freelancer-Aufträgen, usw. finanzieren und damit die Entwicklungs- und Vermarktungskosten für das geplante Projekt, Produkt(e) und/oder die Dienstleistungen getragen werden.

- Risikobereitschaft: bei der Gründung bzw. Entwicklung von Unternehmen, Projekten, Produkte, usw. sollte aber immer auch einkalkuliert werden, dass z.B. aus Kostengründen die Ermittlung bzw. der Zugang zur Zielgruppe nicht ausreichend gelingt, von der Zielgruppe das Produkt, Dienstleistung, usw. nicht angenommen (z.B. Mehrwert oder Nutzen für Zielgruppe nicht erkennbar, ..) wird bzw. zu viel Überzeugungsaufwand notwendig wäre, aber auch dass die Zielgruppe evtl. nicht bereit ist, entsprechende Kosten für die Nutzung Ihrer Produkte oder Dienstleitungen auszugeben, die aber für Wartung, Support, Weiterentwicklung und weitere Vermarktung, usw. notwendig sind.

- Effizienz: Dabei ist Sparsamkeit zumeist zwangsläufig notwendig, aber ein sehr wichtiger Faktor stellt dabei die Effizienz dar. Alles selbst machen, sollte daher nicht zwangsläufig bedeuten, z.B. für das angebotene Produkt, Dienstleistungen, usw. auch notwendige anderweitige Medien zu erstellen, die evtl. nicht der Kernkompetenz entsprechen und daher möglicherweise nicht effizient bzw. nur mit vergleichsweise sehr hohem Arbeitsaufwand umgesetzt werden können.

- Fokus auf Vertrieb: Es muss zuvor aber auch unbedingt berücksichtigt werden, ob entweder ausreichende Erfahrung im Bereich Verkauf und Marketing vorhanden ist bzw. diese im Rahmen eines Outsourcings finanziell tragbar sind.

Vorteile von Bootstrapping:

- diese Unternehmen sind aufgrund des geringeren Kapitals zumeist schlanker und effizienter

– außerdem können Entscheidungen (zumeist ohne eine notwendige anderweitige Zustimmung, z.B. Fremdkapitalgeber, usw.) evtl. schneller und einfacher umgesetzt werden

– sofern die Umsetzung der Bootstrapping-Strategie gelingt, so wurde diese auch aus eigener Kraft und nicht mit Hilfe der Unterstützung (finanziell, Erfahrung, ..) und dem Einfluss von anderen Unternehmen, Fremdkapitalgebern, Investoren erzielt.

Nachteile von Bootstrapping:

- risikoreichste Finanzierungsstrategie: das geplante Vorhaben kann auch bereits auf halbem Weg unterbrochen und möglicherweise zwangsläufig beendet werden, wenn z.B. das eigene Kapital erschöpft ist

- zumeist deutlich langsameres Wachstum: dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass für viele effiziente Werbe- und Vermarktungs-möglichkeiten zumeist auch mehr Kapital erforderlich wäre und daher möglicherweise nicht genutzt werden können

- weniger Erfahrung: da Bootstrapping-Unternehmen zumeist aus vergleichsweise wenigen Gründungsmitgliedern (auch als Ein-Personen-Unternehmen möglich) bestehen, gestaltet es sich zumeist schwieriger alle notwendigen Bereiche (Entwicklung Produkt/Dienstleistung, Verkauf, Erstellung der Unterlagen und Medien für die Vermarktung, usw.) abdecken zu können.

FAZIT:

Gründe für eine Bootstrapping-Strategie können entweder in der Überzeugung der Gründer liegen, aber in der Praxis auch oftmals daran, dass z.B. keine Investoren bzw. Kapitalgeber gefunden bzw. vom Vorhaben überzeugt werden können.

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Zielgruppe und Targeting:

Allgemeines:

Im Online-Marketing ist es ein sehr wesentlicher Punkt, seine Besucher möglichst genau zu kennen. Zum Beispiel, welche Interessen haben die Besucher, welche Probleme haben diese und nach welche Lösungen suchen sie, usw. Daher kann es sehr hilfreich sein, die Website-Nutzer zu analysieren und in Zielgruppen aufzuteilen. Dann gibt es noch sogenannte Targeting-Methoden, mit denen man zielgerichtet Nutzer ansprechen kann, die auch als potentielle Kunden interessant sind.

- die Besucher:

Um mehr über Ihre Besucher zu erfahren, können Web-Analytics-Systeme verwendet werden. Ein weiteres Mittel können zum Beispiel Befragungen sein. Besonders wichtig ist es, über die wesentlichen Bedürfnisse Bescheid zu wissen, um die Nutzer in Gruppen einteilen zu können. Auch mit dem kostenlosen Google Analytics können Sie die Einteilung bezüglich geografischer Herkunft und Sprache der Nutzer, technischer Ausstattung (z.B. PC oder Smartphone, ..), Nutzerverhalten (neue bzw. wiederkehrende Besucher), soziodemografische Daten (wie z.B. Geschlecht, Familienstand und Alter) vornehmen.

- Geografische Herkunft und Sprache:

Dabei zählt zuerst einmal aus welchen Ländern die Website-Besucher kommen. Sogar bis auf Städteebene lässt sich die Herkunft ermitteln. Auch die Sprache kann unter „Zielgruppe / Geografisch / Sprache“ (Google Analytics) abgerufen werden, obwohl diese Daten unter Umständen etwas verzerrt sein können (z.B. wenn ein Nutzer einen englisch-sprachigen Browser verwendet, ..).

- Technische Ausstattung:

Dabei können Sie sich unter „Zielgruppe / Technologie / Browser und Betriebssystem“ die verwendeten Browser Ihrer Besucher anzeigen lassen. Damit lässt sich auch ablesen, wie hoch der Anteil der Smartphone Benutzer ist. Dies könnte dann wichtig sein, wenn es z.B. um die Entscheidung geht, ob die Website Smartphone-tauglich gestaltet werden soll. Auch der Anbieter (unter „Zielgruppe / Technologie / Anbieter“) kann abgerufen werden.

- Nutzerverhalten:

Dabei ist vor allem das Verhältnis zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern entscheidend (abrufbar unter „Zielgruppe / Verhalten / Neu und wiederkehrend“). Kehren viele neue Besucher als wiederkehrende Besucher mehrmals auf Ihre Website zurück, dann kann dies positiv für Ihr Angebot gewertet werden. Außerdem maßgeblich ist die Verweildauer (Sitzungsdauer, auch Besuchszeit oder Time-on-Site genannt) der Besucher. Grundsätzlich gilt, umso länger die durchschnittliche Verweildauer, umso interessanter finden Besucher Ihre Webseite. Ebenfalls gut zu wissen kann unter „Zielgruppe / Verhalten / Häufigkeit und Aktualität“ die Anzahl der Sitzungen sein. Dabei kann es als positiv gewertet werden, wenn bei möglichst vielen Nutzern die Anzahl der Sitzungen sehr hoch ist.

Zielgruppen:

Um die Bedürfnisse der Besucher Ihrer Webseite bedienen zu können, können die Nutzer in Zielgruppen segmentiert werden. Im Besonderen die Absicht mit der ein Besucher auf Ihre Webseite gelangt ist wichtig (auch als User Intent bezeichnet).

Diese Segmentierung wird auch als Zielgruppentypologie bezeichnet. Damit kann noch individueller und spezifischer auf die jeweilige Nutzergruppe eingegangen werden. Auch bezüglich der Aktivität können Nutzer nach einem sogenannten Scoring Model eingeteilt werden.

Oftmals werden von Nutzern auch der Kundenwert berechnet, der sogenannte Customer Lifetime Value (CLV). Noch genauer können Kunden mit der ABC-Kundenanalyse beurteilt werden. Dabei werden Kunden oder Website-Besucher in drei Gruppen aufgeteilt. A-Kunden haben den größten Wert. Diese 20% der A-Kunden sorgen dabei zumindest theoretisch für 80% des Umsatzes.

Targeting:

Über den zuvor ermittelten Kundenwert können Sie nun die optimale Zielgruppe der potentiellen Kunden erfassen. Über das sogenannte Targeting können Sie nun versuchen, genau diese gewünschten Besucher zu gewinnen. Dabei lassen sich durch auf die Nutzer zugeschnittene Werbung mit geringeren Streuverlusten, höheren Klickraten die Conversion-Ziele effizienter erreichen.

Dabei gibt es mehrere Targeting-Methoden:

- manuelles Targeting:
Dabei wird zuerst ein Mediaplan erstellt. Es wird dann nur auf Seite geworben, wo sich auch die Zielgruppe aufhält. Dies können Sie durch die Mediadaten der entsprechenden Websites in Erfahrung bringen.

- automatisiertes Targeting:
automatisiertes Targeting bedeutet vor allem weniger Zeitaufwand, als manuelles Targeting. Dieses unterteilt sich wiederum in GEO-Targeting (anhand der IP-Adresse lässt sich damit z.B. lokal werben, auch mit Google AdWords möglich), semantisches Targeting (dabei wird Werbung zu thematisch passenden Inhalten ausgeliefert, z.B. Google Display-Werbenetzwerk), Social Targeting (gezieltes Filtern nach Alter, Geschlecht, Familienstand oder Interessen möglich, z.B. Facebook Ads), Predictive Behavioral Targeting (basiert auf gesammelten Nutzerdaten und dazu passender Werbung, z.B. www.nugg.ad) und Re-Targeting (dabei werden auf Bannern von anderen Websites für Produkte geworben, die ein Nutzer bereits angesehen, aber nicht gekauft hat).

FAZIT:

Durch Targeting lässt sich zumeist effizienter und mit weniger Kostenaufwand die Conversionrate verbessern und optimieren.

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