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Lead Nurturing

Allgemeines:

Lead Nurturing (nurture bedeutet übersetzt so viel wie fördern, pflegen). Lead Nurturing beinhaltet alle Maßnahmen um Interessenten und potentielle Kunden (Zielgruppe) zu einem möglichst optimal passenden Zeitpunkt (jeweilige Phasen der Kaufentscheidung) mit den richtigen Informationen zu versorgen, sowie auch die Weiterqualifizierung von Leads.

Die Ziele können dabei die Erhöhung der Anzahl von qualifizierten Kontakten (z.B. Newsletter auf jeweilige Phase der Kaufentscheidung des einzelnen Interessenten abgestimmt), Verkürzung des Kaufprozesses (Entfernung unnötiger Prozess-Schritte, weniger Aufwand bei nicht qualifizierten Leads), verbesserte Konversionsrate (mit weniger Aufwand mehr erreichen), usw.

Wesentliche Anforderungen:

– der Interessent und potentielle Kunde mehr Informationen über das Produkt und das Unternehmen erhält

– man als Unternehmen mehr über den Interessenten erfährt (Kundenprofil, Bedürfnisse, Probleme, usw.) und eine Kundenbeziehung aufbauen kann

Aufgaben von Lead Nurturing:

– Neukundengewinnung

– Kundenbindung

– Kundenrückgewinnung bzw. Reaktivierung von inaktiven Kunden

die einzelnen Schritte:

- Inquiry (Lead): der Interessent hat sich aufgrund eines Interesses oder eines Problems entweder in Ihr Newsletter-Formular eingetragen oder es erfolgt eine sonstige Kontaktaufnahme.

- MQL .. Marketing Qualified Lead: Dabei sollten die genaueren Bedürfnisse des Interessenten, sowie das Kundenprofil in Erfahrung gebracht werden. Auch kann es maßgeblich sein, ob ein Kunde ein einfaches Interesse hat (z.B. Produkt könnte förderlich sein) oder einen dringenden Bedarf (z.B. braucht bis XX.XX eine Lösung). Dies kann z.B. durch eine Anmeldung zu einem Webinar, Teilnahme an einem Email-Kurs zu einem bestimmten Thema erfolgen. Dabei geht es vor allem darum den Interessenten mit abgestimmten und passenden Informationen zu versorgen und ein Vertrauensverhältnis mit dem Interessenten aufzubauen.

- SAL .. Sales Accepted Lead (vom qualifizierten Kontakt zum kaufbereiten Kontakt): der Interessent lädt sich z.B. Präsentationsmaterial, Produktbeschreibungen zu angebotenen Produkten oder Dienstleistungen von Ihrer Webseite oder besucht weitere Webinare für konkrete Lösungsmöglichkeiten.

- SQL .. Sales Qualified Lead: zwischen Unternehmen und Interessent sollte bereits ein Vertrauensaufbau stattgefunden haben, z.B. regelmäßige Newsletter und Interaktion, Kommunikation mit dem Interessenten. In diesem Schritt sollten dem Interessenten bereits genauere Details wie z.B. Produktversionen, einzelne Preise, optionale Module, sowie auch der Mehrwert gegenüber Mitbewerber (nach Möglichkeit „Unique Selling Proposition“) oder anderen Angeboten vermittelt werden

- Konversion: das Ziel in diesem Schritt ist die zuvor definierte entsprechende Konversion (Kauf, Auftrag, usw.)

Die Umsetzung sollte dabei so erfolgen, dass sich während dieses Marketing-Prozesses der Interessent nicht genervt abwendet, den Newsletter nicht abbestellt oder Ihre Newsletter als SPAM einstuft. Daher sollten Sie auch die Abmeldungen vom Newsletter auswerten, um mögliche Ursachen und Gründe finden und beheben zu können.

Erstellung der Email-Serie:

Dieser Marketing-Prozess erfolgt sehr oft automatisiert durch die Versendung von Newslettern z.B. über einen eigenen Email-Responder oder einem entsprechenden geeigneten Webservice.

Bei den Formulierungen der E-Mail Texte, der Betreff-Zeilen, der evtl. eingefügten Bilder, den eingefügten Elementen mit dem Call-to-Action, sowie bei der Gestaltung der Zielseiten der Links sollte dabei vorher folgende Punkte berücksichtigt werden:

– welche Zielgruppe sollte angesprochen werden

– Probleme, Bedürfnisse, evtl. Altersgruppen, usw. der Zielgruppe

– besitzt diese Zielgruppe bereits ein Vorwissen (z.B. für die Verwendung von Fachbegriffen, vorausgesetzter Kenntnisstand, usw. ..)

FAZIT:

Wichtig dabei ist, dass der Marketing-Prozess in der Regel auch nach einer Konversion (Kauf, ..) nicht beendet ist, sondern mit dem Ziel einer langfristigen Kundenbindung entsprechend angepasst fortgeführt werden sollte. Auch sollten laufend z.B. die Konversionsrate überwacht werden, um diese einerseits Verbessern und auch evtl. Probleme möglichst zeitnah beheben zu können.

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virales Seeding

Allgemeines:

Viral Seeding (auch Social Seeding genannt), bedeutet übersetzt so viel wie Verbreiten, Streuen und Säen und wird dem Viralmarketing zugeordnet.

Im Marketing erfolgt die Umsetzung durch die strategische und Zielgruppen gerichtete Platzierung von Botschaften (Inhalte als Texte, Bilder, Videos, usw.) vor allem in sozialen Medien (z.B. Facebook, Twitter, Youtube, XING.com (Netzwerk für Beruf und Leben), usw. aber auch Linkedin, Google+, usw.). Die Inhalte sollten dabei aber nicht vordergründig werbend, sondern vor allem informativ und unterhaltsam sein.

Hintergrund und Ziele:

Wesentliches Ziel ist dabei möglichst schnell und kostengünstig eine kritische Masse (Tipping-Point) zu erreichen. Nach der Platzierung der Inhalte sollten diese danach vorwiegend durch Teilen und Empfehlen durch die Nutzer selbst (aus eigenem Antrieb) aufgrund der „viralen Verbreitung“ der Zielgruppe zugänglich gemacht werden (größere Reichweite). Das eigentliche Endziel danach ist aber die Erreichung der zuvor formulierten Ziele (Konversion), worauf auch vordergründig der Fokus gelegt werden sollte.

Arten von Seeding:

- einfaches Seeding:

dieses setzt darauf, dass die sogenannten Influentials (Meinungsmacher), Nutzer, usw. die virale Verbreitung auslösen (natürliche Verbreitung der Botschaft), Kosten des einfachen Seedings sind eher gering, dafür die Wahrscheinlichkeit für die virale Verbreitung und Konversion entsprechend der zuvor festgelegten Ziel niedriger,

- erweitertes Seeding:

zusätzlich gezielt Informationen in Videoplattformen, Blogs, Beiträgen in Foren und sozialen Netzwerken (möglichst viele Kanäle und hochfrequentierten Plattformen) platzieren, mit dem Ziel -> „Selbstläufer“, Kosten des erweiterten Seeding sind zumeist deutlich höher,

Stufen bei der Umsetzung:

1.) aktives Seeding:

Platzierung der Inhalte, Botschaften, usw. Dabei kann wiederum eingeteilt werden in:

– Paid Media (Bannerwerbung, Facebook-Ads, Google AdWords, ..),

– Earned Media (Nutzung von Blog- und Social Media Relations, usw.)

2.) passives Seeding:

die anschließende virale Verbreitung durch Teilen, Weiterempfehlen, usw. ohne das eigene Mitwirken

Voraussetzungen:

– die Inhalte sollten informativ bzw. unterhaltsam (nicht vordergründig werbend) sein

– die Botschaften sollten leicht verständlich und die Kampagne glaubwürdig und authentisch sein

– die Inhalte sollten sich möglichst einfach und intuitiv Teilen bzw. Weiterempfehlen lassen

– die Inhalte sollten zum Teilen oder Weiterempfehlen durch die Nutzer (aus eigenem Antrieb) animieren

-> Selbstläufer

– ein überzeugender und ansprechender „Call-to-Action“ betreffend der Ziele

– möglichst niedrige (wenige, ..) Barrieren für die Nutzer,

– möglichst kein Erklärungs- und Überzeugungsaufwand nötig

Durchführung/Umsetzung:

- Planen der Kampagne: Festlegung der Ziele (z.B. Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen, Newslettereinträge (Leads), Public Relations, Reputation, Anmeldungen Affiliate-Programm, ..), Zielgruppen- und Medienanalyse, die Nutzer (Zielgruppe) und deren Bedürfnisse (Nutzerbedürfnissen), Nutzwert (Bewertung durch potentielle Nutzer), verwendete Formate (Blogbeiträge, Videos, ..), aber auch Print-Medien, Rundfunk, Fernsehen, Seminare, Vorträge, Messen, Umfragen, Fürsprecher, Produkttests (Offline Verbreitung) können genutzt werden, benötigtes bzw. verfügbares Kapital,

- Erstellung der Inhalte: möglichst Evergreen Content (für Nutzer längere Zeit ein Mehrwert -> zeitloser Charakter), Links zu Webseiten mit Ihren Inhalten (Texte, Bilder, Werbebanner, Videos, usw.), Keywords, Inhalte mit Call-to-Action zum Teilen Weiterempfehlen und Kaufen, usw.

- Seed (Platzierung der Inhalte): in sozialen Netzwerken (Facebook, XING, Twitter, usw.), Blogs, Social Bookmarks (Soziale Lesezeichen), Multiplikatoren (Person(en), die auf Grund ihrer Positionen in der Öffentlichkeit die Verbreitung bestimmter Wertvorstellungen, Meinungen, Kenntnisse und Verhaltensmöglichkeiten fördern können), Journalisten, journalistische Medien, Internetforen, usw.

- Ergebnisse messen (Erfolgskontrolle): Traffic (Anzahl der Besucher), Facebook-Likes, Retweets, Followers, Anzahl der Leads (Newslettereinträge), Konversionsrate (Erreichung der definierten Ziele), Aufwendungen (Kosten, Zeit, ..) und daraus resultierender Erträge (kurz- und langfristig), usw.

- Verwalten (Manage): Aktualisieren der Inhalte (Texte, Bilder, ..), Kontrollieren und Überwachen der Kampagne, Rückmeldungen und Feedbacks auswerten und daraus notwendige Handlungsschritte ausarbeiten, Maßnahmen zur Steigerung der Konversion bzw. Konversionsrate, SEO, usw.

FAZIT:

sofern „Viral Seeding“ gut geplant wird, kann eine gezielte Seeding-Strategie schneller und kostengünstiger zur Erreichung der kritischen Masse (Tipping-Point), sowie einer entsprechenden Konversion beitragen.

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Blockchain-Technology

Allgemeines:

Als „Blockchain“ wird eine dezentrale Datenbank bezeichnet, in der sich alle Transaktionsdatensätze befinden, die bei jeder weiteren Transaktion chronologisch hinzugefügt werden. Da diese symbolhaft mit einer Kette vergleichbar ist, wird diese übersetzt auch als „Blockkette“ bezeichnet.

„Blockchain“ vereinfacht:

Es stellt daher eine Art öffentliches, digitales Register dar, dass nicht zentral, sondern dezentral durch die Gruppe aller Teilnehmer sozusagen verwaltet und erweitert wird. Änderungen von einzelnen Teilnehmern z.B. Transaktionen (Hinzufügen von Datensätzen) müssen zuerst von genügend weiteren Teilnehmern geprüft und bestätigt werden.

eine weitläufig bekannte Anwendung: “Bitcoin”

Bekannt wurde die Blockchain-Technology vor allem durch das weltweit verwendbare dezentrale Zahlungssystem Bitcoin (Kryptowährung), dass auf einem ca. Ende 2008 vorgestellten Konzept von Satoshi Nakamoto (ist ein Pseudonym) basiert.

Blockchain übersetzt bedeutet Blockkette

Weitere mögliche Anwendungsbereiche:

Aber nicht nur Zahlungssysteme lassen sich damit umsetzen, sondern es können auch z.B. Programmcode mit den Daten über die Transaktion verbunden werden.

Damit können auch sogenannte „Smart Contracts“ (Wenn-Dann-Bedingungen) eingebunden werden, die je nach Anwendungsfall auch das Vorliegen von bestimmten Bedingungen prüfen und danach automatisch bestimmte Handlungen auslösen können.

Diese können z.B. zur Umsetzung von Kopierschutz-Mechanismen, Nutzungsberechtigungen nach Zahlungseingang, usw. genutzt werden.

Mögliche Vorteile/Chancen:

- Ausführungsgeschwindigkeit: evtl. schnellere Transaktionen möglich

- Kostenreduzierung: eventuelle Einsparungspotenziale vorhanden

- Irreversibilität von Transaktionen: Transaktionen können grundsätzlich nicht rückgängig gemacht werden und sind evtl. transparenter, jedoch sind Vertraulichkeit von Informationen zu berücksichtigen

– Chancen für neue unternehmerische Aufgabenbereiche z.B. FinTech-Unternehmen, usw.

Mögliche Nachteile/Risiken:

- Sicherheit und Legitimation (Berechtigung, Rechtfertigung): die Blockchain-Technology wird zwar als fälschungs- und manipulationsresistent eingestuft, was aber auch von zahlreichen Experten in Frage gestellt wird.

- dezentrale Autorität: staatliche Prozesse, Gesetze, Abläufe, usw. können in Bezug auf z.B. Zahlungssysteme auch eine Schutzfunktion für die Wahrung von Rechten einzelner Teilnehmer darstellen

- Skalierbarkeit: für die Umsetzung im Massengeschäft könnten je nach Anwendungsbereich noch zahlreiche Lösungen und Entwicklungen für derzeit noch bestehende Probleme, Schwierigkeiten (große Datenmengen, usw.), Risikominimierung, usw. erforderlich sein

– bestehende und evtl. auch künftige diesbezügliche Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, usw. sind zu beachten

– derzeit noch sehr unklare und sehr unterschiedliche Einschätzungen von Experten bezüglich möglicher Chancen und Risiken (evtl. auch noch nicht ausreichend bekannter Risiken)

Mögliche Anwendungsbereiche:

– Dezentralisierte Cloud-Speicher

- Smart-Contracts: sind Verträge, die aufgrund definierter Bedingungen automatisch bestimmte festgelegte Handlungen auslösen können

- Elektronische Wahlen: zu den notwendigen Voraussetzungen zählen Sicherheitsmaßnahmen, Datenschutz, …

FAZIT:

bei der Entwicklung von neuen Anwendungen bzw. Lösungsmöglichkeiten in Bezug auf die Blockchain-Technology, können sich möglicherweise viele neue interessante Aufgabenbereiche ergeben. Bezüglich der Nutzung z.B. Transaktionen (Geldüberweisungen, ..), usw. ist eine Beratung durch unabhängige Experten, zuständige Stellen, usw. möglicherweise dringend anzuraten.

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Internet of Things .. IoT

Allgemeines:

Ins Deutsche übersetzt bedeutet „Internet of Things“ so viel wie „Internet der Dinge“ und wird oftmals abgekürzt mit „IoT“. Ein wichtiges Ziel stellt dabei die Erstellung von „intelligenten Gegenständen“ dar, also ein Informationsaustausch zwischen der realen und virtuellen Welt.

Diese sollen dabei den Menschen in vielen Anwendungsbereichen unterstützen und dies möglichst ohne Ablenkung der Benutzer bzw. Anwender. Dies erfordert auch, dass diese „intelligenten Gegenstände“ auch äußere Bedingungen oder Umstände erkennen und darauf entsprechend reagieren können.

wesentliche Merkmale:

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Datenaustausch (Kommunikation) zwischen Maschinen in der Regel mikroprozessorgesteuert über ein digitales Netz.

Für das Erfassen von Informationen über die Umgebung, sowie sonstiger Bedingungen können Computer, Sensoren, Maschinen, usw. eingesetzt werden. Diese damit erfassten Informationen bzw. Daten sollten dabei einerseits der Auswertung und der entsprechenden Weiterverarbeitung dienen.

Bei Anwendungen im Privatbereich spielt dabei auch das SmartPhone bezüglich Steuerung, Darstellung von ausgewerteten Ergebnissen, usw. eine große Rolle.

mögliche Anwendungsbereiche:

- Smart-Home (Hausautomation):

Dazu zählen Anwendungen im Haushaltsbereich (Wohnung, Haus, usw.). Dies können z.B. intelligente Elemente für die Heizung, Rolläden, Beleuchtungen, Rauchmelder, Überwachungsanlagen (Temperatur, ..), Einbruchsschutz, usw. sein. Neben den vorgesehenen Aufgaben können diese sich auch positiv in Bezug auf Kostenkontrolle und nachhaltigerem Umgang mit der Energieversorgung auswirken.

- E-Health (Healthcare):

Diese umfassen Gegenstände im Bereich der gesundheitlichen Überwachung. Diese können z.B. der Überwachung der Pulsfrequenz, Blutdruck, usw. dienen und könnten im Bedarfsfall auch entsprechend reagieren, z.B. Informationen automatisch weiterleiten (z.B. lebensbedrohliche Situationen an Arzt oder Notdienst melden, ..). Auch sogenannte „Wearables“ lassen sich oftmals in diesen Bereich einordnen.

- Autos (Automotive/Transportation):

Dazu zählen z.B. selbstfahrende Autos, Assistenzsysteme beim Einparken, in kritischen Situationen Bremsen oder Ausweichen, die sich positiv in Bezug auf Komfort und Sicherheit auswirken sollten.

- Produktion (Industrial Automation):

Dies spielt auch im sogenannten „Industrie 4.0“ eine wesentliche Rolle. Dazu zählen z.B. Steuerung und Überwachung von Fertigungsstraßen, flexibler Robotik, 3D-Druck, usw. um Produktionsabläufe weiter optimieren zu können.

Entwicklung und Umsetzung:

Einfache Anwendungen lassen sich auch selbst z.B. mit einem Raspberry Pi (annähernd kreditkartengroßer Einplatinen-Computer) umsetzen. Vereinfachte Beispiele können Sie unter dem Link http://schoenberg.co.at/blog-software/category/raspberry-pi/ ansehen.

Als Betriebssystem können z.B. angepasste Linuxversionen (z.B. Raspbian, …) verwendet werden. Als Programmiersprache wird oftmals „PYTHON“ verwendet. Außerdem gibt es dafür viele Zusatzteile, wie z.B. Sensoren, Kameramodule, usw. mit denen sich einfache Projekte umsetzen lassen.

FAZIT:

Es sind zwar noch Weiterentwicklungen bzw. Überlegungen in Bezug auf Technologie, Datenschutz, Sicherheitsmaßnahmen, Energieverbrauch, Standardisierung von Komponenten und Diensten, Kostenminimierung, usw. notwendig, was sich aber aus der Sicht der Benutzer bzw. Anwender in den Bereichen Komfort, Sicherheit, Optimierung von Produktionsabläufen, Kostenkontrolle und Energieversorgung sehr positiv auswirken kann.

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LEAN Thinking

Allgemeines:

Zwischen „Lean Thinking“ und „Lean Startup“ gibt es zwar Unterschiede, im Wesentlichen ist „Lean Thinking“ nicht zwangsläufig auf Startups beschränkt, sondern die zugrunde liegenden Prinzipien lassen sich auch in vielen anderen Unternehmen, Projekten, usw. umsetzen und anwenden.

die Hauptziele von „Lean Thinking“:

– Fokussierung auf die Schaffung von Werten (Value) für die festgelegte Zielgruppe bzw. den Kunden

– in höherer Qualität (kontinuierliches Bestreben nach dem perfekten Ergebnis => laufendes Verbessern)

– Ballast weglassen bzw. entfernen

die 5 Prinzipien für Unternehmen:

zu den wichtigsten Merkmalen zählt, dass der Kunde (sowie auch die Produkte, Dienstleistungen, Features, ..) immer im Mittelpunkt steht.

- Kunden und deren Mehrwerte identifizieren (Value): dazu muss ermittelt werden, welche Aktivitäten, Aufwände und auch welche Kosten einen Mehrwert für den Kunden ergeben und welche Aktivitäten aus dieser Kundenperspektive evtl. überflüssig sind und daher weggelassen werden können. Dabei spielt aber auch eine wesentliche Rolle, ob der Kunde auch bereit ist für diesen Mehrwert bzw. Nutzen zu zahlen.

- Wertstrom identifizieren (Value Stream): dabei werden im gesamten Unternehmensablauf jene Bereiche ermittelt, die auch für den Mehrwert für Kunden (Produkte, Dienstleistungen, usw.) verantwortlich sind, also WIE und WO im Unternehmen diese Mehrwerte entstehen.

- Fluss (Flow) erzeugen (wertsteigernde Aktivitäten) und dabei jegliche Verschwendung (z.B. Unterbrechungen, Wartezeiten, verschwendete Ressourcen, ..) vermeiden bzw. entfernen:

- für Kundenbedürfnisse zugeschnittene Lösungen (Pull): dabei geht es darum den Kunden bzw. die Zielgruppe möglichst genau zu kennen (Bedürfnisse, Wünsche, Interessen, Probleme, usw.) und auf diese Bedürfnisse einzugehen

- Perfektion anstreben: Perfection => laufendes Verbessern

Das angestrebte Endziel ist, dass jede Aktivität, Kosten und auch alle Ressourcen zu einem Mehrwert für Kunden führen. Um diesen Endziel näherzukommen müssen die 5 Prinzipien zyklisch (immer wieder) durchlaufen werden.

die 5 Prinzipien in Bezug auf PROJEKTE:

- Werte für das Projekt ermitteln bzw. festlegen (Value): Dafür muss das jeweilige Projekt in einzelne kleinere Teilbereiche unterteilt werden. Danach kann wiederum ermittelt werden, welche Projektbereiche einen Mehrwert für Kunden bzw. Unternehmen darstellen und welche nicht (daher vermieden bzw. weggelassen werden sollten).

- Wertstrom des Projektes identifizieren (Value Stream): Welche Unternehmenseinheiten bzw. externe Dienstleister sind für den Mehrwert maßgeblich und unverzichtbar.

- Fluss (Flow) erzeugen und Ballast abwerfen (Verschwendung): wichtig ist dabei vorallem, dass sich die Ergebnisse aufgrund der durchgeführten 5 Prinzipien auch messen und bewerten lassen. Auch ein möglichst effizientes Einsetzen der jeweiligen Arbeitsaufwendungen ist hierfür erforderlich.

- Projektablauf auf die Bedürfnisse des Auftraggebers abgestimmt (Pull):

- nach Perfektion streben (Perfection): auch steht ein selbständig und eigenverantwortliches Arbeiten der Teammitglieder im Vordergrund und nicht ein zentrales Delegieren. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass aus Fehlern, usw. in der Vergangenheit Schlussfolgerungen für eine Verbesserung gezogen werden können.

zusammengefasst bedeutet „Lean Thinking“:

- Werte erzeugen: die Voraussetzungen für eine Aktivität müssen entweder durch die Erreichung der Projektergebnisse, Verringerung oder Vermeidung eines Risikos oder die Nutzung von Projektchancen begründbar sein.

- Ballast vermeiden: dazu zählen z.B. unnötige Anforderungen, Engpässe, Multitasking, Unterbrechungen, Wartezeiten, ineffiziente Meetings, fehlende Entscheidungen, unklare Priorisierungen

- Qualität erhöhen: dies kann durch Qualitätsmanagement-Maßnahmen, umfangreiche Dokumentationen, Flexibilität für Anpassungen und einfache Wartbarkeit (bei Produkten oder Software) erreicht werden, sowie einer laufend angestrebten Verbesserung

- aus Fehlern lernen: dafür sind zumeist Diskussionen über Erfolge und Misserfolge, Analysen, usw. notwendig

- Eigenverantwortung stärken: im Gegensatz zum Delegieren kann eigenverantwortliches Arbeiten auch die Motivation deutlich steigern

- Commitment: um Missverständnisse, notwendige Nacharbeiten, usw. aufgrund noch nicht vollständig abgeklärter Projektdetails vermeiden zu können, müssen Projektergebnisse genau definiert werden

- Schnell liefern: dies bedeutet, dass durch eine klare Zielabstimmung die Umsetzungszyklen kurz sein sollten.

- als gesamtes Projekt optimieren: dazu zählt, dass Lösungsansätze für die Optimierung nicht z.B. für einzelne Teilschritte ausgearbeitet werden, sondern zu einer Verbesserungen des gesamten Projektes, bzw. Unternehmens führen müssen

FAZIT:

Im Gegensatz zum „Lean Startup“ können die Prinzipien von „Lean Thinking“ auch für zahlreiche andere Unternehmen, usw. angewendet bzw. umgesetzt werden. Bei entsprechender Umsetzung sind evtl. die Bereiche, die den Mehrwert für Kunden bewirken bzw. auch nicht, oftmals nicht so einfach zu ermitteln, wie es auf den ersten Blick erscheint.

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Ebook Lean-Thinking

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