schoenberg - think MINI:
Neuromarketing:
Allgemeines:
Neuromarketing ist ein spezieller Bereich des Marketings. Dieser beschäftigt sich vor allem damit, was potentielle Kunden überzeugt, sich für bzw. gegen einen Kauf eines Produktes oder Dienstleistung zu entscheiden. Dabei geht es darum, wie man den Entscheidungsprozess im Gehirn beeinflussen kann. Es geht in diesem Bereich aber nicht um Manipulation von Menschen.
Im diesem Teil geht es vorwiegend um die Auswirkungen für die Gestaltung einer Landing Page bzw. Online-Shop:
Bei der Gestaltung einer Landing Page sollte folgendes beachtet werden:
- Entscheidungen werden vorwiegend unbewusst getroffen:
Einige Experten sind sogar der Meinung, dass 85% aller Entscheidungen unbewusst entschieden werden. Das Besondere daran ist aber, dass die Käufer in den meisten Fällen sich dessen nicht bewusst sind.
- Menschen passen sich anderen Menschen an:
Dies zeigt sich zum Beispiel darin, wenn eine Webseite mehrere tausend Facebook Fans hat, dann lässt man sich einfacher dazu verleiten, ebenfalls auf „Gefällt mir“ zu klicken. In Bezug auf das Kaufverhalten orientieren sich Menschen oft daran, was andere schon gekauft haben und für „Gut“ befunden haben.
- Entscheidungen werden vorwiegend emotional getroffen: Dies bedeutet, dass man eigentlich keine Produkte oder Dienstleistungen verkauft, sondern damit verbundene Gefühle. Tests haben zum Beispiel gezeigt, dass Markenprodukte sich besser verkaufen, weil diese positive Emotionen hervorrufen.
- Sinneseindrücke beeinflussen Entscheidungen:
Experten haben nachgewiesen, dass bestimmte Düfte, wie zum Beispiel Vanille oder Backgeruch, das Kaufverhalten stimuliert. Das bedeutet, wenn mehrere Sinneseindrücke (hören, sehen, riechen, tasten, schmecken) gleichzeitig wahrgenommen werden, können diese das Kaufverhalten beeinflussen.
Wie Neuromarketing in einer Landing Page umgesetzt werden kann:
- Call-to-Action:
Der Besucher sollte eine klare Anleitung erhalten, wie dieser sein Bedürfnis stillen kann. Daher sollten möglichst alle Elemente der Landing Page zu einer Handlung, zumeist den Kauf des Produktes oder der Dienstleistung, hinführen.
- Erwartungen des Besuchers erfüllen: Für den Besucher geht es in dieser Betrachtungsweise um zwei Fragen: Werden die Erwartungen des Besuchers mit dem Angebot der Webseite erfüllt und ob das Produkt oder die Dienstleistung relevant genug ist. Besucher entscheiden sich zumeist innerhalb von einigen Sekunden, ob die Seite interessant genug ist oder nicht und dieser die Seite sofort wieder verlässt.
- nicht zu viele Ablenkungen und Auswahlmöglichkeiten:
Die Webseite sollte auf ein klares und eindeutiges Ziel ausgerichtet sein, z.B. der Kauf eines Produktes oder die Eintragung ins Newsletter-Formular. Dabei sollten alle Element genau auf dieses Ziel hinführen. Zu viele Entscheidungsmöglichkeiten überfordern zumeist den Besucher und die Conversion-Rate sinkt.
- glaubwürdig und vertrauenserweckend auftreten:
Da es unzählige schwarze Schafe im Internet gibt, die nur auf das Abkassieren ausgerichtet sind, besteht bei Besuchern oftmals zuerst einmal ein vorsichtiges Misstrauen. Daher spielt es eine wichtige Rolle, dass der Besucher zu Ihnen Vertrauen aufbauen kann.
- auch nicht zu viel Text:
Viel Content wirkt sich zwar zumeist positiv bezüglich Suchmaschinenoptimierung aus, aber in Bezug auf die Conversion-Rate sollte eine Landing Page nicht als Roman verfasst sein, sondern den Mehrwert und die Produktvorteile kurz und prägnant auf den Punkt bringen. Dafür sollten wie obig schon beschrieben, alle Elemente eindeutig den Kundennutzen und den Mehrwert schildern und die Dringlichkeit betonen.
- nicht mehr Informationen abfragen, als nötig:
Werden in Formularen zu viele Informationen abgefragt, kommt es zu einem sinken der Conversionrate. Daher sollte in Erwägung gezogen werden z.B. eine Registrierung erst nach dem Produktkauf durchzuführen.
- die Versprechen halten:
Dies ist vor allem bei der Gestaltung von Werbemitteln zu beachten. Die in der Werbung erteilten Versprechen müssen auf der Landing Page auch angeboten werden. Werden diese nicht gehalten, ist das Vertrauensverhältnis zumeist nicht mehr vorhanden.
FAZIT:
Es geht aber nicht nur darum, dass der Kunde gekauft hat, sondern auch danach sollte der rote Faden nicht unterbrochen werden. Dazu gehört auch, dass der Kunde sofort nach dem Kauf auf eine „Danke-Seite“ geleitet wird und diesem mitgeteilt wird, wann er die Lieferung erhalten wird. Und natürlich sollte das gekaufte Produkt bzw. die Dienstleistung alle Versprechen erfüllen. Nur so ergibt sich bei Zufriedenheit ein weiterer Stammkunde.
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Neukundengewinnung:
Klarerweise braucht ein Unternehmen Kunden. Und damit das Unternehmen auch einen Gewinn erzielen kann, müssen Kunden auch bereit sein, für die angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen zu bezahlen. Jene Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen versucht Kunden zu gewinnen, werden auch Akquise genannt.
Klarerweise braucht ein Unternehmen Kunden. Und damit das Unternehmen auch einen Gewinn erzielen kann, müssen Kunden auch bereit sein, für die angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen zu bezahlen. Jene Maßnahmen, mit denen ein Unternehmen versucht Kunden zu gewinnen, werden auch Akquise genannt.
Eine langfristige Geschäftsbeziehung bedeutet, dass aus der einmaligen Kundenbeziehung weitere Umsätze erzielt werden können.
Strategien:
Bei den Strategien zu Kundengewinnung gibt es grundsätzlich zwei Formen:
- Stimulierungsstrategie: dabei wird vom Werbetreibenden versucht, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Kunden zu gewinnen, dessen Ziel eine Geschäftsbeziehung ist
- Überzeugungsstrategie: dabei vermittelt der Unternehmer sein Angebot, bzw. die speziellen Fähigkeiten und Kenntnisse, die den Anforderungen und Bedürfnissen des Kunden entsprechen sollen
Eine wesentliche Herausforderung besteht darin, Produkte bzw. Dienstleistungen kundenspezifisch zu erstellen. Dazu sind vor allem Kenntnisse über potentielle Kunden bzw. deren Geschäftstätigkeiten notwendig. Oftmals erfolgt die Kundengewinnung aber auch durch den Kauf von sogenannten Leads (Datensätze mit Adressen, Kontaktdaten, usw.), wobei hier vor allem rechtliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind.
Kanäle und Möglichkeiten:
Dabei gibt es grundsätzlich 2 Methoden:
die Push-Methode(n):
dabei werden Produkte und Dienstleistungen durch Vertriebs- und Marketingmaßnahmen in den Markt „gedrückt“. Diese Methoden verlieren aufgrund negativer Reaktionen an Bedeutung.
Beispiele von Push-Methoden sind:
- Kundendirektwerbung an öffentlichen Orten durch direkte Ansprache
- Vertreterbesuche, die nicht angefordert wurden
- Kaltakquise durch Telefonanrufe
- Werbematerial durch Postsendung (Mailings)
die Pull-Methode(n):
hierbei wird eine Nachfrage stimuliert, wodurch ein „Nachfragesog“ entstehen soll. Die Bedeutung dieser Methoden ist zunehmend.
Beispiele von Pull-Methoden sind:
- Flyer-, Rundfunk-, Plakatwerbung
- Kino- und Fernsehwerbung
- Anzeigen in Zeitschriften
- Online-Marketing (Webseiten und Blogs), Suchmaschinenoptimierung, usw.
Wichtige Fragen bei der Kundengewinnung:
- wie erfolgt der erste Kontakt mit Kunden der vorher definierten Zielgruppe?
- wie kann der Aufbau der Kundenbeziehung erfolgen?
- welche Angebote zu welchen Konditionen kann den Kunden unterbreitet werden?
- Wie erfolgt der Geschäftsabschluss?
Einsatz von Onlinemarketing:
Dabei werden auf Webseiten bzw. Blogs von Unternehmen die Werbebotschaften an den Besucher gerichtet. Hierbei ruft der potentielle Kunde die Informationen aktiv von der Webseite des Unternehmers ab und bekundet damit bereits sein Interesse.
Daher ist dies der Pull-Methode zu zuordnen. Damit ist Online-Marketing ein sehr effektives Werkzeug bezüglich Neukundengewinnung, wobei auch die Kosten für diese zumeist relativ gering sind.
FAZIT:
Da ein Unternehmen, Selbständiger, usw. zahlungswillige Kunden benötigt, ist die Neukundengewinnung fast immer notwendig, sofern nicht bereits ein ausreichender Kundenstock vorhanden ist.
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Networking:
Networking heißt so viel wie Netzwerken und bedeutet das Aufbauen und das Pflegen von persönlichen und geschäftlichen Kontakten. Das Ziel besteht im Wesentlichen im gegenseitigen Unterstützen, Helfen und Kooperieren. Unterschieden wird hierbei zwischen Kontakt und Beziehung, wobei die Wertigkeit einer Beziehung deutlich höher ist, als die eines Kontaktes. Ein Kontakt kann auch z.B. durch einen Visitenkartentausch oder durch eine Kontaktbestätigung z.B. auf der Businessplattform XING entstehen. Eine Beziehung hingegen ist eine wechselseitige und verfestigte Interaktion. Der Begriff Netzwerk wird auch z.B. für Computer-Netzwerke oder Soziale Netzwerke wie Facebook, usw. verwendet. In diesem Artikel geht es aber um Networking in Bezug auf Kontakte und Beziehungen.
Netzwerke können sich z.B. bei Bewerbungen in Firmen sehr positiv auswirken, wenn man sozusagen „Beziehungen“ hat (auch Vitamin B genannt).
Netzwerke gibt es schon sehr lange. Schon vor ca. 6000 Jahren gab es in Babylonien größere Handelsnetze. Das Networking hat in der heutigen Zeit einen sehr hohen Stellenwert und auch durch die Wirtschaft wird diese Vernetzung vorangetrieben. Auch der Social Media Trend, das Cloud-Computing und die Globalisierung unterstützen diese Entwicklung.
Networking in der Wirtschaft
Ziel ist es dabei zumeist zuerst Kontakte zu knüpfen und dann eine Beziehung aufzubauen, um mit dem daraus entstehenden Vertrauensverhältnis eine Kooperation entwickeln zu können. Vertrauen spielt beim Networking eine sehr maßgebliche Rolle.
in der Karriere
Der Spruch „es kommt nicht darauf an, was man kann, sondern wen man kennt“ erweist sich sehr häufig als richtig und wird auch als Vitamin B (B wie Beziehung) bezeichnet. Das heißt, die sogenannten Beziehungen zu einflussreichen Personen können sich als sehr nützlich erweisen. Laut Studien werden sogar ungefähr 25% der besetzten Stellen aufgrund von Empfehlungen vergeben und gemäß einer weiteren Studie haben ca. 50% der befragten Personen bereits eine Stelle aufgrund persönlicher Kontakte bekommen.
Cluster
Diese bedeuten, das regionale Zusammenschließen von Unternehmen, Dienstleistern, usw. Diese Cluster sollen z.B. die Produkteinführung in den Wirtschaftskreislauf erleichtern. Ob dies tatsächlich der Fall ist, lässt sich aber schwer ermitteln.
die Business-Clubs
Business-Clubs gibt es schon seit dem 18. Jahrhundert. Bekannte Clubs sind zum Beispiel, Rotary, Lions, usw. Derzeit gibt es ca. 70.000 Clubs dieser Art, die sich ebenfalls Großteils an den früheren Business-Clubs orientieren.
im Internet
Networking wird auch immer mehr online betrieben. Zum Beispiel über Plattformen wie Facebook werden immer häufiger auch geschäftliche Kontakte geknüpft (auch als Social Media Marketing bezeichnet). Die bekanntesten Business-Plattformen sind sicherlich XING und Linkedin. Auf XING können z.B. sehr einfach Kontakte geknüpft werden und dann Beziehungen aufgebaut werden. Auch die Pflege der geknüpften Kontakte wird durch Funktionen wie Nachrichten senden, Moderieren von Gruppen, usw. positiv unterstützt.
FAZIT
Aus dem Networking können oft sehr wertvolle Kontakte und Beziehungen entstehen, die geschäftlich wie privat sehr hilfreich sein können.
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Monetarisierung:
Allgemeines:
Eine Webseite sollte vor allem für die Webseitenbesucher einen Mehrwert bieten.
Aber natürlich muss man auch als Webseitenbetreiber einen Nutzen davon haben. Der Nutzen liegt zumeist darin, eine Einkommensmöglichkeit zu erschaffen.
Die Webseite kann zwar auch dem Aufbau einer eigenen Newsletterliste dienen, aber das endgültige Ziel ist zumeist wiederum mit der Emailliste Einnahmen erzielen zu können.
Die Einnahmen können entweder über einen eigenen Online-Shop (also dem Verkauf von eigenen oder Fremdprodukten oder Dienstleistungen), über Affiliate-Marketing, Bannerwerbung, AdSense-Werbung von Google, usw. erzielt werden.
Affiliate-Marketing:
Dabei stellen Affiliate deren Webseite den Werbepartnern zur Verfügung. Affiliate werden zumeist leistungsorientiert vergütet. Zusätzlich gibt es die Partner-Netzwerke, die genau zwischen Affiliate und Merchant (Anbieter der Produkte) stehen.
Nur sehr wenige Unternehmen haben ein eigenes Partnerprogramm, wie z.B. Amazon oder eBay. Affiliate können sich dann bei einem Partnerprogramm für ein bestimmtes Programm anmelden und nach der Freischaltung die Werbung auf der eigenen Webseite einbinden.
Dabei ist die richtige Verlinkung der Werbemittel zum Advertiser wichtig. Über diese speziellen Affiliate-Links erfolgt das Tracking, also die Zuordnung der Umsatzprovision.
Google AdSense:
Google AdSense ist ein Anzeigenprogramm von Google. Diese Anzeigen können Sie in Ihre Webseite einbinden und erhalten mit jedem Klick Ihrer Webseitenbesucher auf die Anzeigen von wenigen Cent bis zu mehreren Euro. Dafür müssen Sie sich einfach unter https://www.google.de/adsense mit Ihren Daten anmelden bzw. einloggen. Dabei können Sie sich für verschiedene Werbeformen entscheiden. Am häufigsten wird sicherlich die Integration von Anzeigenblöcken verwendet.
Mit dem Anzeigenformat können Sie die Anzeigengröße der Anzeigenfläche (z.B. Medium Rectangle, Banner, Skyscraper, usw.) auswählen. Bis zu drei Anzeigenblöcke können Sie pro Seite platzieren.
Dann wird auch noch zwischen Textanzeigen und Image-Anzeigen unterschieden. Wenn Sie alle gewünschten Einstellungen ausgewählt haben, können Sie anschließend den HTML-Code zum Einbauen in Ihre Webseite abrufen.
Der Anzeigenblock wird soweit wie möglich automatisch auf den Webseiteninhalt angepasst. Auch Ihre Webseite mit diesen Anzeigen sollten mit Kennzahlen, wie z.B. Seiten-CTR (Click-Through-Rate) und Seitenaufrufe regelmäßig beurteilt und optimiert werden.
Link-Basar:
Als weitere Einkommensmöglichkeit können Sie Links auf Ihrer Webseite verkaufen bzw. vermieten. Dazu können Sie sich bei sogenannten Link-Marktplätzen als Publisher anmelden. Wenn Sie Linkplätze auf Ihrer Webseite zu Verfügung stellen, richten sich Ihre Einnahmen zumeist nicht nach der Anzahl der Klicks, sondern nach dem Wert für die Suchmaschinenoptimierung. In den Richtlinien von Suchmaschinen wie z.B. Google wird zwar davon abgeraten, trotzdem handelt es dabei um eine übliche Vorgehensweise.
Wenn Sie von Nachfragern (auch Advertiser genannt) Links auf Ihrer Webseite platzieren sollten, sollten natürlich die Inhalte themenverwandt sein. Auch sollten Sie immer prüfen, ob Sie den Link auch mit gutem Gewissen auf Ihrer Webseite anzeigen lassen wollen.
E-Commerce mit Online-Shops:
Zu den komplexesten Einnahmequellen zählt der direkte Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über einen eigenen Online-Shop. Dafür gibt es auch schon fertige Online-Shop-Systeme, wie z.B. xt-Commerce, Magento, usw. Bei der Auswahl eines Online-Shops, sollten vor allem Fragen „wie viele Artikel können angelegt werden“, „welche Zahlungsmöglichkeiten werden angeboten“, usw. zuvor abgeklärt werden. Wenn Sie sich für ein bestimmtes Online-Shop-System entschieden haben, können Sie mit der Einrichtung beginnen.
FAZIT:
Da nicht nur dem Webseitenbesucher ein Mehrwert geboten werden sollte, sondern auch der Webseitenbetreiber einen Nutzen haben sollte, ist eine entsprechende Monetarisierung (Einnahmen mit der Webseite erzielen) sicherlich erstrebenswert.
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Marketing-Mix:
Allgemeines:
Marketing-Mix beschreibt die konkrete Umsetzung von Marketingstrategien. Zu den klassischen Marketinginstrumenten zählen Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik. Öfters werden aber auch noch andere Instrumente wie zum Beispiel Personalpolitik, Ladengestaltung, Positionierung, usw. dazu gezählt.
Nun zu den klassischen 4 Säulen:
- Produktpolitik:
Die von einem Unternehmen angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen bilden das Fundament der Unternehmensaktivitäten.
Produktpolitik beinhaltet dabei alle Überlegungen, Handlungen und Entscheidungen, die in Zusammenhang mit dem Produkt oder der Dienstleistung stehen.
Dazu gehört zum Beispiel die Sortimentsplanung, Verpackung und Produktgestaltung.
Eine besondere Bedeutung kommt auch dem Innovationsmanagement und dem Markenmanagement zu.
Außerdem können Unternehmen entsprechend der Angebotsbreite und der Angebotstiefe unterschieden werden.
Breitgefächerte Unternehmen werden dabei als Generalisten und Unternehmen mit einem tiefen Angebot als Spezialisten bezeichnet.
- Preispolitik:
Die Preispolitik beinhaltet alle Entscheidungen und Vereinbarungen über den Preis, eventuelle Rabatte, aber auch Lieferungs- und Zahlungsbedingungen.
Der Preis wird dabei einerseits vom Markt, von Mitbewerbern und Nachfragern bestimmt, aber andererseits auch durch die Kosten und dem erforderlichen Preis, damit das Unternehmen einen Gewinn erzielen kann.
Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem in Bezug auf das Preisniveau und der Preisdifferenzierung.
- Vertriebspolitik:
Die Vertriebspolitik beinhaltet alle Entscheidungen und Handlungen mittels denen das Produkt oder die Dienstleistung vom Unternehmen zum Endverbraucher gelangt.
Dies kann zum Beispiel über Geschäfte erfolgen, aber auch über Versandhäuser oder über Online-Shops, usw.
Darunter fallen aber nicht nur die Vertriebswege, sondern eventuell auch die Auswahl von Vertriebspartnern.
- Kommunikationspolitik:
Darunter fallen alle Ziel- und Maßnahmenentscheidungen zur Gestaltung der Informationen, die die Produkte oder die Dienstleistungen betreffen.
Dazu zählen zum Beispiel die Werbung, Verkaufsförderung, Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Markenpolitik. Ziel der Kommunikationspolitik ist der Aufbau bzw. der Erhalt des Kundenvertrauens und der Kundenzufriedenheit, sowie daraus folgernd eine langfristige Kundenbindung.
Kanäle hierfür können Social Media, PR, Affiliate Marketing und Suchmaschinenoptimierung sein.
Wie obig schon erwähnt gibt es aber auch noch zahlreiche weitere Funktionen, wie Prozessmanagement, Verpackung, Personalpolitik, Unternehmensidentität, Ausstattungs-politik, Positionierung, usw.
FAZIT:
Nicht nur in großen Unternehmen, sondern auch für Selbständige und Internetmarketer kann die Ausarbeitung des Marketing-Mix vorteilhaft und zielführend sein.
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