schoenberg - think MINI:
Freebie Marketing:
Allgemeines:
Freebies bedeuten auf Deutsch so viel wie „kostenlose Werbegeschenke“. Und im Freebie-Marketing geht es um das dazu gehörige Marketing.
Wenn Sie Produkte verschenken, werden zumeist auch positive Emotionen mit dem Produkt und Ihrem Unternehmen verbunden.
Natürlich müssen diese Freebies auch einen Mehrwert für die User darstellen. Mit kostenlosen Werbegeschenken alleinig lässt sich zwar kein Umsatz erzielen, aber es lassen sich damit die Aufmerksamkeit steigern, das Vertrauen zur potentiellen Zielgruppe fördern und mit kostenpflichtigen Folgeprodukten oder angebotenen Dienstleistungen einen Umsatz erwirtschaften.
die Vorteile von Freebie Marketing:
- Aufmerksamkeit: Aufgrund der Anpreisung von Freebies (kostenlosen Werbegeschenken) können Sie potentielle Kunden auf sich aufmerksam machen.
Als Freebies können Sie entweder kostenlose Ebooks, einfache Softwaretools, Videokurse, usw. anbieten. Im Online-Marketing handelt es sich bei Freebies zumeist um digitale Produkte, da die Kosten für die Erstellung meist unerheblich gering sind.
Außerdem fördern diese das Vertrauensverhältnis Ihrer Zielgruppe zu Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen. Darüber hinaus kann an dem Erhalt des Freebies auch zum Beispiel ein Eintrag in Ihren Newsletter oder der Klick auf einen „Gefällt mir“-Button geknüpft sein. Damit können Sie zusätzliche Leads gewinnen. Wichtig dabei ist, dass die kostenlosen Geschenke zu den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe passen.
- Branding: Hauptaufgabe von Branding ist es, die eigenen Leistungen vom Angebot der Mitbewerber abzugrenzen und sich mit den eigenen Produkten oder Dienstleistungen von der Konkurrenz zu differenzieren. Auch kann mit Branding der Wiedererkennungswert gesteigert werden. Dazu gehört auch der Aufbau bzw. die Pflege der eigenen Marke.
- mehr Kunden und Interessenten: Für das Downloaden von kostenlosen Produkten ist zumeist weniger Überzeugungsarbeit notwendig, da der Interessent diese risikolos verwenden bzw. testen kann.
Idealerweise sollte für den Interessenten auch die Möglichkeit bestehen, dass Produkt zum Beispiel mit einem Facebook-Gefällt-mir Button weiterempfehlen zu können.
- Aufbau der Newsletterliste: Häufig dienen Freebies auch als Ansporn, damit Interessenten sich in eine Newsletterliste eintragen. Dabei sollte das Geschenk auch zum entsprechenden Webseiteninhalt themenrelevant sein.
Aufgrund der Art bzw. der Themenrichtung des Freebies werden sich auch entsprechende Benutzer in die Double-Opt-in bestätigte Email-Liste eintragen. Damit können Freebies auch ein wichtiges Element im Bereich E-Mailmarketing sein.
Die Arten von Freebies:
- White Papers: White Papers sind ähnlich wie Ebooks, sind aber speziell auf den B2B-Bereich ausgerichtet. Als White Paper wird eine Übersicht von Leistungen zu IT-Themen bezeichnet, wie zum Beispiel Anwender-beschreibungen, Studien und Markforschungsergebnissen. Dabei wird die Sprache sehr fachlich gehalten. In Bezug auf Freebies werden White Papers als Werbeform eingesetzt, um zielgruppengenaue und hochwertige Kundenkontakte zu generieren.
- Reports (Berichte): Darunter werden gesammelte Informationen zu einem bestimmten Produkt oder Themenbereich verstanden, die auch Trends und Statistiken enthalten können.
- Online-Kurse: Dazu zählen zum Beispiel Video-Kurse, Kurse in Form von Ebooks, usw. Diese können Themen wie Marketing oder Web-Design behandeln, die themenrelevant zu Ihren sonstigen Produkten sein sollten.
- Ebooks: Ebooks zählen zu den am häufigsten verwendeten Freebies. Diese zeichnen sich vor allem durch eine einfache Erstellung aus. Außerdem können diese einfach per Email versendet werden oder auch zum Download angeboten werden.
- Grafik-Design-Vorlagen: Design-vorlagen eignen sich auch ideal um die eigene Markenbekanntheit zu fördern und können die eigenen Fähigkeiten und Leistungen im Bereich Grafik-Design präsentieren.
- Softwaretools: Dies können einfache Softwaretools sein, die Interessenten einen Mehrwert bieten. Es kann sich aber auch um eingeschränkte Test- oder Light-Versionen handeln, deren Vollversion durch ein Upgrade käuflich bei Ihnen erworben werden kann.
die möglichen Ziele:
- neue Kunden durch Reziprozität: Reziprozität bedeutet so viel wie Gegenseitigkeit und ist ein menschliches Grundprinzip. Dies bedeutet, wenn wir anderen etwas Kostenloses schenken, dann fühlen sich diese Personen innerlich dazu verpflichtet, etwas in gleicher oder ähnlicher Form zurückzugeben. Das ist auch der Grund, warum Supermärkte und Unternehmen oftmals kleinere Werbegeschenke verteilen.
- Vertrauensaufbau: Aufgrund von Freebies können sich Interessenten von Ihren Produkten, wie Ebooks, Softwaretools risikolos überzeugen und werden auch bei einem Bedarf von kostenpflichtigen Produkten oder Dienstleistungen möglicherweise Ihre Leistungen in Anspruch nehmen.
FAZIT:
Mit kostenlosen Freebies kann zwar kein Umsatz erwirtschaftet werden, aber es lassen sich Ziele, wie Branding, Newsletteraufbau, usw. damit erreichen, wodurch sich letztendlich Umsätze erzielen lassen.
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Forenmarketing:
Allgemeines:
Forenmarketing kann bei entsprechender Vorgehensweise dazu führen, dass Besucher auf die eigene Webseite geleitet werden. Außerdem kann es bei qualitativen Beiträgen für den eigenen Expertenstatus förderlich sein. Natürlich ist es aber auch richtig, dass es immer schwieriger wird in Foren zu werben (z.B. mit Links zur eigenen Webseite, ..), da Webseitenlinks oftmals entfernt werden oder gar das Benutzerkonto aufgrund dessen gelöscht wird.
Da Besucher von Foren fast immer auf der Suche nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem sind, sind diese Foren hervorragend dafür geeignet qualifizierte Besucher für die eigene Webseite zu generieren. Daher ist auch die Konversionsrate bei Foren-Traffic relativ hoch. Allerdings wird es in der Regel immer schwieriger in Foren einen Link zu platzieren, da die meisten dieser eingefügten Links wieder gelöscht werden. Aber auch wenn nur wenige dieser Links Bestand haben, kann sich der Zeitaufwand lohnen, wenn aufgrund dieser genügend qualifizierter Traffic auf die eigene Webseite gelangt.
Wichtig dabei:
Beim Forenmarketing sollten die durchgeführten Maßnahmen nicht überstürzt werden. Wenn man sich dazu verleiten lässt, sofort nach der Anmeldung in einem Forum Weblinks zu platzieren, wird oftmals sofort der eigene Account gelöscht und die Bemühungen waren umsonst.
Vorteilhafter ist es, einige Zeit die Eigenheiten und die Regeln des Forums zu beobachten, um herauszufinden, woran die Mitglieder interessiert sind. Auch danach sollte der Link nicht in jedem Post eingefügt werden, sondern laut Experten sollte dieser maximal in jedem dritten Beitrag gesetzt werden.
Tipps:
- Geduld haben: wie bereits erwähnt sollte man nach der Anmeldung etwas Geduld walten lassen. Neue Mitglieder werden am Anfang zumeist kritisch beobachtet. Dabei sollten Sie den Anschein eines harmlosen Internetbenutzers erwecken. Erst danach können Sie Ihre Webseitenlinks entsprechend platzieren.
- sich vorstellen: Die Möglichkeit, sich im Forum vorzustellen, sollten Sie unbedingt nutzen. Damit können Sie eine erste Vertrauensbasis zu den Mitgliedern, den Moderatoren und den Administratoren aufbauen.
- Ihr Profil und Ihre Signatur: Ihre Angaben sollten dabei natürlich korrekt und auch vollständig sein. In Ihrer Signatur sollte auch keine übertriebene Werbung verwendet werden.
- Forumsregeln: Damit Sie nicht gleich nach der Anmeldung unangenehm auffallen, sollten Sie sich unbedingt mit den jeweiligen Forumsregeln vertraut machen, z.B. was darf in die Signatur, usw.
- Hilfreich und positiv in Erscheinung treten: Sie sollten Fragen von anderen helfend, freundlich, ermunternd und geduldig beantworten. Auch sollten Sie auf eine möglichst korrekte Rechtschreibung achten.
- Ihr gewählter Nickname: Dabei sollten vor allem übertriebene Superlative vermieden werden. Außerdem sollte der Nickname möglichst kurz und einprägsam sein.
- nur qualifizierte Beiträge: Wenn es sich z.B. um schwierige Probleme handelt, sollten Sie sich nur einbinden, wenn Sie auch eine qualifizierte Hilfestellung geben können. Ansonsten kann eine mühsame erarbeitete Reputation zerstört werden.
- Werbung: Diese sollten Sie unaufdringlich und nur themenbezogen durchführen. Und wie oben schon erwähnt nicht zu häufig.
- Kreativität und kommunikativ: Darüber hinaus können Sie auch kreative Umfragen starten oder interessante und passende Nachrichten posten.
- sachlich und souverän: Es kann und wird zumeist auch vorkommen, dass es zwischen Ihnen und anderen Mitglieder Meinungsverschiedenheiten gibt. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich nicht provozieren lassen, sondern dabei ruhig, sachlich und gelassen bleiben. Und auf keinen Fall dürfen Sie Diskussionen auf persönlicher Ebene austragen.
FAZIT:
Obwohl es immer schwieriger wird, Werbelinks zu platzieren, zählt Forenmarketing immer noch zu einer der effizientesten Marketingmaßnahmen, die so weit wie möglich, auch genutzt werden sollte.
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Facebook Ads:
Allgemeines:
Mit Facebook Ads kann die auf die Zielgruppe abgestimmte Werbung einer breiten Masse zugänglich gemacht werden.
Bei Google AdWords werden die eigenen Anzeigen bei der Eingabe von entsprechenden Suchwörtern angezeigt. Es kann aber keine Zielgruppe definiert werden.
Genau diese Zielgruppendefinition ist ein wesentlicher Vorteil von Facebook Ads. Mit Facebook Ads werden Facebook-Benutzer entsprechend der Interessen, Gewohnheiten und auch aufgrund demographischer und geographischer Filter angesprochen.
Facebook Ads kann zwar nicht als Ersatz für Google AdWords gesehen werden, sondern als weitere Maßnahme und Ergänzung um die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen der eigenen Zielgruppe nahe zu bringen.
Facebook Ads werden zumeist in der rechten Spalte angezeigt bzw. sind teilweise auch oben mittig platziert.
Die Zielgruppenauswahl:
Grundsätzlich können Werbeanzeigen auf Inhalte in Facebook (z.B. Fanpage, ..) verlinken oder auf eine externe Webseite. Betreffend der Bewerbung von Inhalten von Facebook können Seiten, Orte, Anwendungen oder Veranstaltungen beworben werden.
Wie obig schon erwähnt, kann die gewünschte Zielgruppe sehr genau gefiltert werden.
folgende Auswahlmöglichkeiten gibt es:
- geographisch wie Stadt, Land, ..
- Alter von .. bis ..
- Geschlecht (Männer, Frauen)
– Interessen (z.B. Formel 1, …)
- Kategorien (z.B. Facebook Benutzer die Spiele spielen, ..)
- Interessiert an Männern und/oder Frauen
- Beziehungsstatus (z.B. Single, in einer Beziehung, verheiratet, verlobt
– Sprachen (z.B. deutsch, englisch, …)
- Ausbildung (z.B. Student, Hochschulabschluss, ..)
- Arbeitsplätze
Die möglichen Werbeformen:
- Standard Ads: Mit den Marketplace Standard Ads können Facebook Seiten, Anwendungen und Veranstaltungen oder externe Webseiten beworben werden. Der Titel darf bis zu 25 Zeichen lang sein und das Bild sollte eine Größe von max. 110×80 Pixel haben. Die Beschreibung kann bis zu 90 Zeichen lang sein.
- Page Post Ad: Diese dient der Bekanntmachung von Facebook Statusmeldungen, Fotos, Videos und Veranstaltungen. Auch dabei kann die Zielgruppe frei gewählt werden.
- Story Ads: Dabei können durch den Nutzer durchgeführte Interaktionen verstärkt werden.
– dann gibt es noch Page Post Like Story Ad, App Used & Game Played Story Ad, Place Check-In Story Ad, Domain Share Story Ad und App Share Story Ad
Die Kosten:
Bei den meisten Ad-Typen gibt es zwei Möglichkeiten und zwar:
- CPC (Kosten pro Klick): Der Werbetreibende zahlt pro Klick eines Facebook Benutzers. Die Anzahl der Einblendungen spielt keine Rolle.
- CPM (Kosten pro 1000 Einblendungen): Der Werbetreibende zahlt pro 1000 Einblendungen. Hier spielt hingegen die Anzahl der Klicks keine Rolle.
Dabei kann auch ein Tagesbudget und ein Laufzeitbudget festgelegt werden. Bezahlt kann entweder mit PayPal, Kreditkarte bzw. über Lastschrift (nur in bestimmten Ländern, wie z.B. Deutschland, ..).
Die Erfolgskontrolle:
Die Erfolgskontrolle kann im Werbeanzeigen-Manager durchgeführt werden. Dabei können laufend aktualisierte Statistiken abgerufen werden, in denen die Einblendungen und Klicks, sowie die Kosten abgelesen werden können. Diese Daten lassen sich in Excel exportieren.
Die Schritte:
1. Ziele definieren: diese können z.B. sein: Erhöhung der Bekanntheit Ihres Unternehmens, Steigerung der Wiedererkennung, Verkaufskontakte erhalten, Traffic-Steigerung für die eigene Webseite, usw.
2. soll die eigene Webseite, Inhalte auf Facebook oder eine Application beworben werden.
3. Auswahl der Zielgruppe: geographisch (Land, Stadt), Sprache (deutsch, englisch), Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Interessen und Kategorien, usw.
4. Kommunikation: Klare Aussage (Werbebotschaft), Call to Action (z.B. zu einem Produktkauf oder Newslettereintrag), Eye-Catcher-Bild (Erhöhung der Bekanntheit), usw.
5. Erfolgskontrolle: Überprüfung und Auswertung mit dem Werbeanzeigen-Manager und anschließende Optimierung der Anzeige bzw. der Zielseite
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Ebay-Verkaufsstrategien:
Allgemeines:
Ebay Inc. ist ein weltweites Internetauktionshaus und wurde am 3. September 1995 von Pierre Omidyar in Kalifornien gegründet. Es entwickelte sich von einem flohmarktähnlichen Consumer-to-Consumer-Marktplatz zu einer Business-to-Business-Plattform. Ebay stellt dabei die Internet-Plattform für den Verkauf von beliebigen Waren zur Verfügung. Der Verkäufer bezahlt dafür eine Gebühr. Der Käufer hingegen muss keine Kosten an Ebay entrichten, sondern lediglich den Kaufpreis an den Verkäufer bezahlen.
Es gibt dabei mehrere Konzepte:
- Verkauf gegen Höchstgebot: Dabei gibt der Verkäufer einen Startpreis für die angebotene Ware ein und eine Laufzeit z.B. 10 Tage ein. Die gebotenen Preise können dann von konkurrierenden Interessenten jeweils überboten werden. Mit dem Höchstbietenden kommt es dann am Ende der Laufzeit automatisch zum Kaufabschluss.
- Verkauf zum Festpreis: Dabei bietet der Verkäufer eine Ware zu einem Festpreis als „Sofort Kaufen“-Variante. Wenn ein Käufer dieses Angebot annimmt, dann endet die laufende Auktion.
- Permanentes Angebot: Verkäufer können Waren permanent auf eBay anbieten. Diese Waren in diesen „eBay Shops“ haben keinen Verfallstermin.
Bewertungssystem:
Um Probleme bzw. Betrugsfälle zu vermeiden, gibt es auf eBay ein Bewertungssystem. Dabei können positive und negative Bewertungen, sowie Kommentare eingegeben werden. Hat ein Verkäufer viele positive Bewertungen, so fördert dies in der Regel das Vertrauensverhältnis zum Käufer. Die Bezahlung der Waren durch den Käufer kann z.B. mit PayPal durchgeführt werden.
Verkaufsstrategien:
- genaue Bezeichnung des Artikels: Im Unterschied zum Warenkauf in klassischen Geschäften, können die Waren auf eBay nicht in die Hand genommen und geprüft werden. Daher sollten die Waren möglichst genau beschrieben werden. Die Anzahl der möglichen Zeichen sollte auch ausgenutzt werden. Es sollten z.B. bei einem Drucker der vollständige Name des Druckers, sowie die Herstellerbezeichnung angeführt sein. Sinnlose Ergänzungen wie „++unbedingt LESEN++“, usw. sollten vermieden werden, da diese zumeist einen unseriösen Eindruck vermitteln. Um Urheberrechtverletzungen zu vermeiden, sollten Fotos immer selbst erstellt werden.
- damit Ihre Artikel leichter gefunden werden: In der Regel werden die meisten Auktionen über die Suchfunktionen gefunden. Daher kann sich auch das Einfügen von Schlüsselwörtern in der Bezeichnung positiv auswirken. Wichtig ist aber auch die Eingabe einer passenden Kategorie.
- Einstellzeit: Dabei gibt es viele unterschiedliche Ansichten. Hierbei zählt unter anderem der Zeitpunkt, wenn die Auktion beendet wird. Bei manchen Artikeln könnte sich ein Auktionsende am späteren Abend, bei anderen Waren vielleicht zu den Bürozeiten besser auswirken. Aber auch das Wetter (z.B. bei letzten Sonnentagen genießen viele noch die Sonnenstunden) kann den Erfolg der Auktion beeinflussen.
- Startpreis: Wenn der Startpreis zu hoch ist, kann es passieren, dass der Artikel gar nicht verkauft wird. Bei niedrigem Startpreis wird eher das Interesse von Käufern geweckt und ergibt am Ende der Auktion oftmals einen höheren Verkaufspreis, wie bei einem zuvor höheren Startpreis. Außerdem sind die Gebühren bei einem niedrigen Startpreis niedriger.
- Kontakt mit möglichen Käufern: Häufig kommt es vor, dass Interessenten noch genauere Fragen zur angebotenen Ware haben. Diese Fragen sollten möglichst rasch und natürlich höflich formuliert beantwortet werden. Wenn sich Käufer gut betreut fühlen, geben diese eine zumeist bessere Bewertung ab, was sich wiederum positiv für Sie auswirkt.
- Versand und Versandkosten: Der Versand und die Kosten sorgen bei zu hohen verrechneten Versandkosten häufig für Streitigkeiten. Einerseits sollte sichergestellt sein, dass der Käufer die Ware auch erhält (also nicht verloren geht, z.B. mit Einschreiben oder Versicherung). Andererseits sollten diese Versandkosten aber so gering wie möglich sein. Dabei lohnt es sich die Versandkosten von verschiedenen Brief- und Paketdiensten zu vergleichen.
- weltweites Anbieten: Dabei kommt es natürlich auf die Ware an. Zum Beispiel bei deutschsprachigen Büchern macht ein weltweites Anbieten keinen Sinn. Aber z.B. bei einem Lampenschirm könnte ein weltweites Anbieten durchaus Sinn machen. Dabei sollten aber die möglichen Versandkosten berücksichtigt werden.
- Powerseller: Wenn Sie sich zum Powerseller erklären lassen, beinhaltet diese einige Vorteile, z.B. Kundenbetreuung, Rabatt auf Verkaufsprovisionen, eigenes Logo. Dafür gibt es aber auch zahlreiche Voraussetzungen, wie z.B. mind. 98% positive Bewertungen, Mindestumsatz und Mindestanzahl verkaufter Artikel, usw.
- bei Problemen: Bei intensiver Nutzung lassen sich mögliche Probleme oftmals nicht ganz ausschließen. Auch für den Verkäufer können Probleme entstehen, z.B. wenn ein Käufer nicht bezahlt. Wird Ihnen als Verkäufer ein Problem angelastet, so ist es wichtig, auf diese Probleme professionell zu reagieren und zu versuchen das Problem zu schlichten, um eine negative Bewertung zu vermeiden.
FAZIT:
Besonders auf den Erhalt von positiven Bewertungen sollte die Konzentration liegen. Für eine optimale Verkaufsstrategie ist sicherlich eine Menge Erfahrung notwendig.
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Direktmarketing:
Allgemeines:
Direktmarketing wird auch als Direct-Response-Werbung bezeichnet. Darunter wird jede Werbemaßnahme verstanden, die die möglichen Kunden direkt zu einer Antwort auffordert.
Im Rahmen des Marketings folgt darauf der Direktverkauf.
die Teilbereiche:
- Direktwerbung: Dabei liegt eine vereinfachte Form des Direktmarketings vor. Diese ist zwar ähnlich der Massenwerbung, hat allerdings deutlich geringere Streuverluste, da die Zielgruppe personifiziert oder direkt angesprochen wird.
- Dialog-Marketing: Diese wird auch als Direct-Response-Marketing bezeichnet. Ziel dabei ist es, dass der potentielle Abnehmer auf die Werbebotschaft reagiert und sich aufgrund seines Interesses mit dem Unternehmen in Verbindung setzt (Responseverstärkung).
Dabei kann es sich um Mailings mit Beilagen, Verlosungen oder Einladungen zu Veranstaltungen handeln.
Dabei werden auch häufig besondere Papiersorten und Sonderfarben verwendet. Ein häufig angewendetes Instrument sind dabei Callcenter. In diesem Telefongespräch kann zumeist besser argumentiert werden und auf Kundenfragen eingegangen werden. Damit ergeben sich dabei deutlich höhere Erfolgsquoten als beim klassischen Mailing.
Der Nachteil liegt aber in den zumeist höheren Kosten, sodass sich dies eher bei hochpreisigen Produkten lohnt. Zu beachten ist auch, dass es in etwa siebenmal kostengünstiger ist einen Stammkunden zu halten, als einen neuen Kunden zu gewinnen. Anwendungsbereiche des Dialogmarketing sind der direkte Verkauf von Produkten, als auch Terminvereinbarungen für Außendienstverkäufer.
- Database-Marketing: Da Informationen aus öffentlichen Quellen wie Telefonbücher nicht für Werbezwecke verwendet werden dürfen, können Adressen von Adresshändlern oder Adressverlage erhalten werden. Aber auch unternehmenseigene Kundendaten-banken können dazu verwendet werden.
Dazu müssen diese aber entsprechend gepflegt und aufbereitet werden, wie zum Beispiel das Berücksichtigen von Rückläufern, Verkaufsstatistiken, usw. Nur so sind treffendere Rückschlüsse auf das Kauf- und Konsumverhalten möglich. Durch Selektieren der richtigen Kunden, können Streuverluste damit deutlich minimiert werden.
die Planung:
Diese kann in acht Schritte unterteilt werden.
1. Situationsanalyse: aktueller Marktanteil, eigenes Angebot, Bedürfnisse der potentiellen Kunden, Mitbewerber, Herkunft neue E-Mail-Adressen.
2. Zielfestlegung: Ziel der Kampagne, in welchem Zeitraum, die Zielgruppe, die angestrebten Gewinne und der Absatz, geplantes Budget
3. Strategiebestimmung: Marktentwicklungsstrategie, Marktdurchdringungsstrategie (Penetrationsstrategie), Produktentwicklungsstrategie, Diversifikationsstrategie
4. Kommunikationsplanung: entweder einstufige oder mehrstufige Kampagne, Ablaufplan
5. Realisationsplanung: Grobplanung des Ablaufs (Angebote einholen, Adressen bestellen, Adressen kaufen, E-Mail-Adressen sammeln)
6. Terminplanung: Feinplanung der einzelnen Schritte
7. Budgetplanung: genaue Kostenaufstellungen
8. Kontrolle:
– Responsequote = Reaktionen / Aussendungen
– Cost per Interest (CPI) = Gesamtkosten / Interessenten
– Cost per Order (CPO) = Gesamtkosten / Aufträge
Einteilung ein- und mehrstufig:
Wie obig schon erwähnt, gibt es einstufige und mehrstufige Aktionen.
- einstufige Direktmarketing-Aktion: Adressselektion, Mailing mit Produktinformationen und anschließendes Abwarten auf Bestellungen
- mehrstufige Direktmarketing-Aktion: Adressselektion, Anruf zur Adressqualifikation und Vorselektion, Mailing mit Produktinformation, dann Anruf um Bedarf zu erfassen, anschließendes Mailing mit Angebot und zuletzt Anruf zu einer Terminvereinbarung oder Annahme einer Bestellung
die Stärken:
- Messbarkeit von Kosten u. Nutzen
- Direktmarketingkampagnen lassen sich optimieren
- geringere Streuverluste
die Schwächen:
- relativ kurze Laufzeit (muss langfristig durchgeführt werden)
- der Dialog ist kostenintensiv
- wird von vielen lästig empfunden
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