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Gewinnspiel-Marketing:

Allgemeines:

Gewinnspiele können für Internetmarketer nützliche Marketinginstrumente darstellen. In der Regel werden dann physische Gegenstände oder virtuelle Leistung verlost. Das können zum Beispiel Fachbücher, aber auch Online-Kurse oder Ebooks sein.

Damit lassen sich durch zahlreiche Registrierungen die eigenen Kundenzahlen erhöhen und auch die eigene Emailliste vergrößern. Zu beachten ist dabei aber, dass nicht alles erlaubt ist, was gestalterisch möglich wäre. Grundsätzlich ist ein Gewinnspiel eine Aufforderung zur Teilnahme an einem Spiel.

Dabei wird der Gewinner nach irgendeinem Zufallselement ermittelt. Außerdem kommt es nicht auf irgendwelche Fertigkeiten oder Kenntnisse an, sondern es entscheidet maßgeblich der Zufall.

Zu den wesentlichen Vorteilen von Gewinnspielen zählen die zumeist geringeren Kosten im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen und die schnellere Umsetzbarkeit.

die festzulegenden Ziele:

Von einem Gewinnspiel sollte nicht nur der Teilnehmer, sondern auch der Veranstalter einen Nutzen ziehen können.

Grundsätzlich können die Ziele entweder in die Kategorie Branding oder in den Bereich Verkaufsförderung (zumeist) eingeordnet werden. Zu diesen Zielen können zum Beispiel die Vergrößerung der eigenen Email-Liste sein, die Erhöhung der Bekanntheit, Steigerung der Aufmerksamkeit, Generierung von Kundendaten und damit eine Steigerung des Unternehmenswertes.

Von den hiermit festgelegten Zielen hängen auch die einzusetzenden Marketingmaßnahmen ab.

die Preise:

Die bzw. der Preis beeinflusst maßgeblich, wie viele Besucher am Gewinnspiel teilnehmen. Außerdem wird durch die Art des Preises die teilnehmende Zielgruppe vorgegeben.

Das heißt, mit einer Autogrammkarte von Heiko Häussler wird man vorwiegend Internet Marketer anlocken, hingegen mit einem signierten Fußball eher Fußball Fans.

Dann sind auch die Menge und der Wert der Preise festzulegen. Bezüglich dem Wert geht es aber vorwiegend um die eigenen Kosten. Zum Beispiel ein eigener Video-Onlinekurs kann einen Wert von 200 EURO haben, aber die Selbstkosten sind dabei zumeist minimal.

Ablauf und Hinweise:

Ein Gewinnspiel kann zwar auf bestimmte Länder festgelegt sein, aber ansonsten sollte nach Möglichkeit niemand ausgeschlossen werden. Mittlerweile ist es zwar nicht mehr verboten, die Teilnahme am Gewinnspiel mit einem Kauf zu verknüpfen, aber trotzdem sind dabei zahlreiche rechtliche Einschränkungen zu beachten.

Außerdem sollten die Teilnahmebedingungen so einfach wie möglich gehalten werden. Als Bedingung für die Teilnahme kann auch ein gesetzter Backlink oder ein „Gefällt mir“-Klick eingesetzt werden. Dann muss noch angegeben werden, wann das Enddatum des Gewinnspiels, der Zeitpunkt der Verlosung, wie die Gewinner ermittelt werden und bis wann der bzw. die Gewinner informiert werden.

Außerdem ist zu beachten:

- Teilnahmebedingungen müssen deutlich angegeben und unschwer wahrnehmbar sein.

- wird die Teilnahme an einen Kauf gekoppelt, muss der Teilnehmer im vor hinein klar darauf hingewiesen werden.

– außerdem muss auf zusätzliche Handlungen deutlich hingewiesen, wie zum Beispiel notwendiger Newslettereintrag, usw.

- die versprochenen Gewinne müssen auch ausgeschüttet werden

- es darf keine Irreführung stattfinden und es darf nicht für ein abgelaufenes Gewinnspiel geworben werden

– bei Vermarktung auf Facebook muss klar und deutlich angegeben werden, dass Facebook nicht der Veranstalter des Gewinnspiels ist und dieses auch nicht sponsert oder unterstützt

– auch eine Gewinnbenachrichtigung darf nicht über eine Facebook-Nachricht erfolgen (informieren Sie sich dazu in den jeweils aktuellen Facebook-Richtlinien)

– Sie dürfen den Teilnehmern nicht automatisch einen Newsletter zusenden, sondern nur, wenn diese Ihre Email-adresse gesondert durch das Double-Optin-Verfahren bestätigt haben

Vermarktung:

Ein gute Möglichkeit um Gewinnspiele bekannt zu machen sind Social Media Plattformen wie Facebook, Google+ und Twitter. Bei der Vermarktung ist zu beachten, dass gemäß einigen Studien, vor allem die Angst vor ungewollter Werbung oder die Unsicherheit über die Verwendung von persönlichen Daten ein Grund für das nicht Teilnehmen an Gewinnspielen sein können. Daher sollten auch diese Befürchtungen zuvor aus dem Weg geräumt werden. Bezüglich Weiter empfehlen mittels Facebook und Google+ ist zu beachten, dass ein Teilnehmer durch das Liken seine Gewinnchancen verringert, indem die Teilnehmerzahl dadurch ansteigt. Diesem kann entgegen gewirkt werden, in dem zum Beispiel durch das Liken zusätzliche Gewinnlose vergeben werden.

Es kommen aber auch beinahe alle anderen Marketingmaßnahmen in Frage, wie E-Mail-Werbung, Banner-werbung, Suchmaschinenwerbung, usw.

FAZIT:

Gewinnspiel-Marketing kann vor allem wegen der zumeist geringeren Kosten und der schnellen Umsetzbarkeit geeignet sein, dabei sind aber zahlreiche rechtliche Richtlinien zu beachten

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Freebie Marketing:

Allgemeines:

Freebies bedeuten auf Deutsch so viel wie „kostenlose Werbegeschenke“. Und im Freebie-Marketing geht es um das dazu gehörige Marketing.

Wenn Sie Produkte verschenken, werden zumeist auch positive Emotionen mit dem Produkt und Ihrem Unternehmen verbunden.

Natürlich müssen diese Freebies auch einen Mehrwert für die User darstellen. Mit kostenlosen Werbegeschenken alleinig lässt sich zwar kein Umsatz erzielen, aber es lassen sich damit die Aufmerksamkeit steigern, das Vertrauen zur potentiellen Zielgruppe fördern und mit kostenpflichtigen Folgeprodukten oder angebotenen Dienstleistungen einen Umsatz erwirtschaften.

die Vorteile von Freebie Marketing:

- Aufmerksamkeit: Aufgrund der Anpreisung von Freebies (kostenlosen Werbegeschenken) können Sie potentielle Kunden auf sich aufmerksam machen.

Als Freebies können Sie entweder kostenlose Ebooks, einfache Softwaretools, Videokurse, usw. anbieten. Im Online-Marketing handelt es sich bei Freebies zumeist um digitale Produkte, da die Kosten für die Erstellung meist unerheblich gering sind.

Außerdem fördern diese das Vertrauensverhältnis Ihrer Zielgruppe zu Ihnen bzw. Ihrem Unternehmen. Darüber hinaus kann an dem Erhalt des Freebies auch zum Beispiel ein Eintrag in Ihren Newsletter oder der Klick auf einen „Gefällt mir“-Button geknüpft sein. Damit können Sie zusätzliche Leads gewinnen. Wichtig dabei ist, dass die kostenlosen Geschenke zu den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe passen.

- Branding: Hauptaufgabe von Branding ist es, die eigenen Leistungen vom Angebot der Mitbewerber abzugrenzen und sich mit den eigenen Produkten oder Dienstleistungen von der Konkurrenz zu differenzieren. Auch kann mit Branding der Wiedererkennungswert gesteigert werden. Dazu gehört auch der Aufbau bzw. die Pflege der eigenen Marke.

- mehr Kunden und Interessenten: Für das Downloaden von kostenlosen Produkten ist zumeist weniger Überzeugungsarbeit notwendig, da der Interessent diese risikolos verwenden bzw. testen kann.

Idealerweise sollte für den Interessenten auch die Möglichkeit bestehen, dass Produkt zum Beispiel mit einem Facebook-Gefällt-mir Button weiterempfehlen zu können.

- Aufbau der Newsletterliste: Häufig dienen Freebies auch als Ansporn, damit Interessenten sich in eine Newsletterliste eintragen. Dabei sollte das Geschenk auch zum entsprechenden Webseiteninhalt themenrelevant sein.

Aufgrund der Art bzw. der Themenrichtung des Freebies werden sich auch entsprechende Benutzer in die Double-Opt-in bestätigte Email-Liste eintragen. Damit können Freebies auch ein wichtiges Element im Bereich E-Mailmarketing sein.

Die Arten von Freebies:

- White Papers: White Papers sind ähnlich wie Ebooks, sind aber speziell auf den B2B-Bereich ausgerichtet. Als White Paper wird eine Übersicht von Leistungen zu IT-Themen bezeichnet, wie zum Beispiel Anwender-beschreibungen, Studien und Markforschungsergebnissen. Dabei wird die Sprache sehr fachlich gehalten. In Bezug auf Freebies werden White Papers als Werbeform eingesetzt, um zielgruppengenaue und hochwertige Kundenkontakte zu generieren.

- Reports (Berichte): Darunter werden gesammelte Informationen zu einem bestimmten Produkt oder Themenbereich verstanden, die auch Trends und Statistiken enthalten können.

- Online-Kurse: Dazu zählen zum Beispiel Video-Kurse, Kurse in Form von Ebooks, usw. Diese können Themen wie Marketing oder Web-Design behandeln, die themenrelevant zu Ihren sonstigen Produkten sein sollten.

- Ebooks: Ebooks zählen zu den am häufigsten verwendeten Freebies. Diese zeichnen sich vor allem durch eine einfache Erstellung aus. Außerdem können diese einfach per Email versendet werden oder auch zum Download angeboten werden.

- Grafik-Design-Vorlagen: Design-vorlagen eignen sich auch ideal um die eigene Markenbekanntheit zu fördern und können die eigenen Fähigkeiten und Leistungen im Bereich Grafik-Design präsentieren.

- Softwaretools: Dies können einfache Softwaretools sein, die Interessenten einen Mehrwert bieten. Es kann sich aber auch um eingeschränkte Test- oder Light-Versionen handeln, deren Vollversion durch ein Upgrade käuflich bei Ihnen erworben werden kann.

die möglichen Ziele:

- neue Kunden durch Reziprozität: Reziprozität bedeutet so viel wie Gegenseitigkeit und ist ein menschliches Grundprinzip. Dies bedeutet, wenn wir anderen etwas Kostenloses schenken, dann fühlen sich diese Personen innerlich dazu verpflichtet, etwas in gleicher oder ähnlicher Form zurückzugeben. Das ist auch der Grund, warum Supermärkte und Unternehmen oftmals kleinere Werbegeschenke verteilen.

- Vertrauensaufbau: Aufgrund von Freebies können sich Interessenten von Ihren Produkten, wie Ebooks, Softwaretools risikolos überzeugen und werden auch bei einem Bedarf von kostenpflichtigen Produkten oder Dienstleistungen möglicherweise Ihre Leistungen in Anspruch nehmen.

FAZIT:

Mit kostenlosen Freebies kann zwar kein Umsatz erwirtschaftet werden, aber es lassen sich Ziele, wie Branding, Newsletteraufbau, usw. damit erreichen, wodurch sich letztendlich Umsätze erzielen lassen.

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Forenmarketing:

Allgemeines:

Forenmarketing kann bei entsprechender Vorgehensweise dazu führen, dass Besucher auf die eigene Webseite geleitet werden. Außerdem kann es bei qualitativen Beiträgen für den eigenen Expertenstatus förderlich sein. Natürlich ist es aber auch richtig, dass es immer schwieriger wird in Foren zu werben (z.B. mit Links zur eigenen Webseite, ..), da Webseitenlinks oftmals entfernt werden oder gar das Benutzerkonto aufgrund dessen gelöscht wird.

Da Besucher von Foren fast immer auf der Suche nach einer Lösung für ein bestimmtes Problem sind, sind diese Foren hervorragend dafür geeignet qualifizierte Besucher für die eigene Webseite zu generieren. Daher ist auch die Konversionsrate bei Foren-Traffic relativ hoch. Allerdings wird es in der Regel immer schwieriger in Foren einen Link zu platzieren, da die meisten dieser eingefügten Links wieder gelöscht werden. Aber auch wenn nur wenige dieser Links Bestand haben, kann sich der Zeitaufwand lohnen, wenn aufgrund dieser genügend qualifizierter Traffic auf die eigene Webseite gelangt.

Wichtig dabei:

Beim Forenmarketing sollten die durchgeführten Maßnahmen nicht überstürzt werden. Wenn man sich dazu verleiten lässt, sofort nach der Anmeldung in einem Forum Weblinks zu platzieren, wird oftmals sofort der eigene Account gelöscht und die Bemühungen waren umsonst.

Vorteilhafter ist es, einige Zeit die Eigenheiten und die Regeln des Forums zu beobachten, um herauszufinden, woran die Mitglieder interessiert sind. Auch danach sollte der Link nicht in jedem Post eingefügt werden, sondern laut Experten sollte dieser maximal in jedem dritten Beitrag gesetzt werden.

Tipps:

- Geduld haben: wie bereits erwähnt sollte man nach der Anmeldung etwas Geduld walten lassen. Neue Mitglieder werden am Anfang zumeist kritisch beobachtet. Dabei sollten Sie den Anschein eines harmlosen Internetbenutzers erwecken. Erst danach können Sie Ihre Webseitenlinks entsprechend platzieren.

- sich vorstellen: Die Möglichkeit, sich im Forum vorzustellen, sollten Sie unbedingt nutzen. Damit können Sie eine erste Vertrauensbasis zu den Mitgliedern, den Moderatoren und den Administratoren aufbauen.

- Ihr Profil und Ihre Signatur: Ihre Angaben sollten dabei natürlich korrekt und auch vollständig sein. In Ihrer Signatur sollte auch keine übertriebene Werbung verwendet werden.

- Forumsregeln: Damit Sie nicht gleich nach der Anmeldung unangenehm auffallen, sollten Sie sich unbedingt mit den jeweiligen Forumsregeln vertraut machen, z.B. was darf in die Signatur, usw.

- Hilfreich und positiv in Erscheinung treten: Sie sollten Fragen von anderen helfend, freundlich, ermunternd und geduldig beantworten. Auch sollten Sie auf eine möglichst korrekte Rechtschreibung achten.

- Ihr gewählter Nickname: Dabei sollten vor allem übertriebene Superlative vermieden werden. Außerdem sollte der Nickname möglichst kurz und einprägsam sein.

- nur qualifizierte Beiträge: Wenn es sich z.B. um schwierige Probleme handelt, sollten Sie sich nur einbinden, wenn Sie auch eine qualifizierte Hilfestellung geben können. Ansonsten kann eine mühsame erarbeitete Reputation zerstört werden.

- Werbung: Diese sollten Sie unaufdringlich und nur themenbezogen durchführen. Und wie oben schon erwähnt nicht zu häufig.

- Kreativität und kommunikativ: Darüber hinaus können Sie auch kreative Umfragen starten oder interessante und passende Nachrichten posten.

- sachlich und souverän: Es kann und wird zumeist auch vorkommen, dass es zwischen Ihnen und anderen Mitglieder Meinungsverschiedenheiten gibt. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich nicht provozieren lassen, sondern dabei ruhig, sachlich und gelassen bleiben. Und auf keinen Fall dürfen Sie Diskussionen auf persönlicher Ebene austragen.

FAZIT:

Obwohl es immer schwieriger wird, Werbelinks zu platzieren, zählt Forenmarketing immer noch zu einer der effizientesten Marketingmaßnahmen, die so weit wie möglich, auch genutzt werden sollte.

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Facebook Marketing:

Allgemeines:

Facebook ist ein soziales Netzwerk und wird vom amerikanischen Unternehmen Facebook Inc. betrieben.

Facebook wurde am 4. Februar 2004 von Mark Zuckerberg, Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin veröffentlicht und hat mehr als eine Milliarde Mitglieder. Auf Facebook können sich aber nicht nur Privatpersonen anmelden, sondern auch Unternehmen, bekannte Personen, usw. können sogenannte Fanpages anlegen.

Auch Facebook Ads dienen vorwiegend der Vermarktung von Unternehmen und deren Produkte bzw. Dienstleistungen. Aus diesen und weiteren Gründen zählt Social Media Marketing mittlerweile zu einem wichtigen Marketinginstrument für Unternehmen und Selbständige.

Man kann damit nicht nur für mehr Traffic sorgen, sondern auch die Umsätze steigern.

Wie Facebook als Marketinginstrument eingesetzt werden kann.

1. Profilseite: diese sollte in diesem Zusammenhang als Anlaufpunkt für Ihr Unternehmen dienen. Die Profilseite dient einerseits der Auffindbarkeit, das heißt, potentielle Kunden können Sie über Suchfunktionen finden und über Ihre Profilseite näheres über Sie erfahren. Daher sollte natürlich Ihre Profilseite professionell und werbewirksam gestaltet sein. Außerdem können Sie Verbindungen zu möglichen Kunden oder Geschäftspartnern aufbauen bzw. an diese Nachrichten senden. Ein sehr wirksames Instrument kann aus „Gefällt mir“-Klicks resultieren. Damit haben Sie die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit eine große Menschengruppe mit Ihrer Botschaften zu erreichen.

2. Ziele: Für den Kontaktaufbau ist zuerst wichtig zu wissen, welche Zielgruppe erreicht werden soll. Dann sollte ermittelt werden, wo wohnen diese, wie alt sind diese, was haben die idealen Kunden gemeinsam und wie kann Ihr Angebot der Zielgruppe helfen.

3. Posten von Beiträgen: Beim Posten von Updates, Fotos, usw. ist es wichtig zu erfahren, was Ihre Kunden interessant finden bzw. was nicht so gut ankommt. Vor allem auf das authentische Auftreten sollte geachtet werden. Ein weiterer Vorteil liegt in den Kommentaren, die Freunde bzw. mögliche Kunden eingeben können. Damit erhält man eine rasche Rückmeldung und einen Eindruck, welche Probleme oder Schwachpunkte noch bestehen.

4. Werbeanzeigen: Diese eignen sich hervorragend um eine genau definierte Zielgruppe mit der eigenen Botschaft zu erreichen. Dabei lässt sich die Zielgruppe durch das Eingeben von z.B. Ort, Stadt, Alter, Interessen, usw. sehr spezifisch ansprechen.

Interaktionen auf Facebook

Diese können gefördert werden durch:

- Spiele, die auch eine User-User-Interaktion ermöglichen

- Umfragen zu aktuellen Entwicklungen, sodass User das Gefühl haben, mit entscheiden zu können

- Aufrufe zum Posten von Fotos und Videos, die sich mit einer Kampagne verbinden lassen

- Provokante Themen aufgreifen

Tipps:

– die Facebook Page sollte als wichtiger Bestandteil im Online Marketing behandelt werden. Hierfür ist vor allem eine zuvor fest gelegte Strategie notwendig, die dann zielstrebig verfolgt wird.

- potentielle Fans zu echten Fans: Es zählt nicht nur die Anzahl der Fans, sondern vor allem echte Fans, die aktiv an der Entwicklung Ihres Unternehmens teilhaben. Dafür ist es aber notwendig, dass Sie sich intensiv um Ihre Fans kümmern.

- optimalen Zeitpunkt für Veröffentlichungen wählen: Der Zeitpunkt sollte so gewählt werden, dass ein möglichst großer Anteil der Zielgruppe auf Facebook online ist.

- Fans in Entscheidungen einbinden: Durch die Interaktion mit den Fans lässt sehr schnell erkennen, welche Dinge die Fans als gut erachten und welche nicht. Mehrheitliche Entscheidungen sollten dann aber auch umgesetzt werden.

- Facebook Page auf die Bedürfnisse der Facebook Benutzer abstimmen: Dazu gehört auch, dass alle Inhalte den Usern einen echten Mehrwert und konkrete Vorteile bieten sollen. Dabei zählen nicht möglichst viele Beiträge zu veröffentlichen, sondern nur jene, die auch einen konkreten Vorteil für die User bieten.

- Facebook-Kennzahlen auswerten: Auf Facebook können zahlreiche Kennzahlen abgerufen werden. Dabei zählt nicht nur die Anzahl der Fans, sondern wie sich diese engagieren. Eine wichtige Kennzahl ist daher die Interaktionsrate. Ebenfalls auswerten sollte man die Anzahl der „Likes“ und wie viele Kommentare gibt es.

- schnell Antworten und Mehrwert liefern: Wenn jemand ein Problem hat, möchte dieser zumeist möglichst schnell eine Lösung haben. Wenn Sie rasch eine konkrete Lösung anbieten, festigt dies die Kundenbindung zu Ihrem Unternehmen.

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Facebook Ads:

Allgemeines:

Mit Facebook Ads kann die auf die Zielgruppe abgestimmte Werbung einer breiten Masse zugänglich gemacht werden.

Bei Google AdWords werden die eigenen Anzeigen bei der Eingabe von entsprechenden Suchwörtern angezeigt. Es kann aber keine Zielgruppe definiert werden.

Genau diese Zielgruppendefinition ist ein wesentlicher Vorteil von Facebook Ads. Mit Facebook Ads werden Facebook-Benutzer entsprechend der Interessen, Gewohnheiten und auch aufgrund demographischer und geographischer Filter angesprochen.

Facebook Ads kann zwar nicht als Ersatz für Google AdWords gesehen werden, sondern als weitere Maßnahme und Ergänzung um die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen der eigenen Zielgruppe nahe zu bringen.

Facebook Ads werden zumeist in der rechten Spalte angezeigt bzw. sind teilweise auch oben mittig platziert.

Die Zielgruppenauswahl:

Grundsätzlich können Werbeanzeigen auf Inhalte in Facebook (z.B. Fanpage, ..) verlinken oder auf eine externe Webseite. Betreffend der Bewerbung von Inhalten von Facebook können Seiten, Orte, Anwendungen oder Veranstaltungen beworben werden.

Wie obig schon erwähnt, kann die gewünschte Zielgruppe sehr genau gefiltert werden.

folgende Auswahlmöglichkeiten gibt es:

- geographisch wie Stadt, Land, ..

- Alter von .. bis ..

- Geschlecht (Männer, Frauen)

– Interessen (z.B. Formel 1, …)

- Kategorien (z.B. Facebook Benutzer die Spiele spielen, ..)

- Interessiert an Männern und/oder Frauen

- Beziehungsstatus (z.B. Single, in einer Beziehung, verheiratet, verlobt

– Sprachen (z.B. deutsch, englisch, …)

- Ausbildung (z.B. Student, Hochschulabschluss, ..)

- Arbeitsplätze

Die möglichen Werbeformen:

- Standard Ads: Mit den Marketplace Standard Ads können Facebook Seiten, Anwendungen und Veranstaltungen oder externe Webseiten beworben werden. Der Titel darf bis zu 25 Zeichen lang sein und das Bild sollte eine Größe von max. 110×80 Pixel haben. Die Beschreibung kann bis zu 90 Zeichen lang sein.

- Page Post Ad: Diese dient der Bekanntmachung von Facebook Statusmeldungen, Fotos, Videos und Veranstaltungen. Auch dabei kann die Zielgruppe frei gewählt werden.

- Story Ads: Dabei können durch den Nutzer durchgeführte Interaktionen verstärkt werden.

– dann gibt es noch Page Post Like Story Ad, App Used & Game Played Story Ad, Place Check-In Story Ad, Domain Share Story Ad und App Share Story Ad

Die Kosten:

Bei den meisten Ad-Typen gibt es zwei Möglichkeiten und zwar:

- CPC (Kosten pro Klick): Der Werbetreibende zahlt pro Klick eines Facebook Benutzers. Die Anzahl der Einblendungen spielt keine Rolle.

- CPM (Kosten pro 1000 Einblendungen): Der Werbetreibende zahlt pro 1000 Einblendungen. Hier spielt hingegen die Anzahl der Klicks keine Rolle.

Dabei kann auch ein Tagesbudget und ein Laufzeitbudget festgelegt werden. Bezahlt kann entweder mit PayPal, Kreditkarte bzw. über Lastschrift (nur in bestimmten Ländern, wie z.B. Deutschland, ..).

Die Erfolgskontrolle:

Die Erfolgskontrolle kann im Werbeanzeigen-Manager durchgeführt werden. Dabei können laufend aktualisierte Statistiken abgerufen werden, in denen die Einblendungen und Klicks, sowie die Kosten abgelesen werden können. Diese Daten lassen sich in Excel exportieren.

Die Schritte:

1. Ziele definieren: diese können z.B. sein: Erhöhung der Bekanntheit Ihres Unternehmens, Steigerung der Wiedererkennung, Verkaufskontakte erhalten, Traffic-Steigerung für die eigene Webseite, usw.

2. soll die eigene Webseite, Inhalte auf Facebook oder eine Application beworben werden.

3. Auswahl der Zielgruppe: geographisch (Land, Stadt), Sprache (deutsch, englisch), Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Interessen und Kategorien, usw.

4. Kommunikation: Klare Aussage (Werbebotschaft), Call to Action (z.B. zu einem Produktkauf oder Newslettereintrag), Eye-Catcher-Bild (Erhöhung der Bekanntheit), usw.

5. Erfolgskontrolle: Überprüfung und Auswertung mit dem Werbeanzeigen-Manager und anschließende Optimierung der Anzeige bzw. der Zielseite

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